EVP-Chef Manfred Weber hat bei Sandra Maischberger neue Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Krieges geweckt. Der CSU-Politiker betonte jedoch, dass Putin derzeit nicht friedensbereit sei. „Wir haben die Realität, dass heute Nacht die schlimmsten Angriffe auf Kiew waren seit Jahren“, so Weber. Gleichzeitig sieht er eine Chance: „Es gibt im Moment eine Position, die ihn zum Frieden zwingen kann, und das ist die zugewonnene Stärke der Ukraine.“
Weber: Putin geht die Luft aus
Weber verwies auf Selenskyjs Angebot, Putin den 9. Mai feiern zu lassen, und auf ukrainische Gebietsgewinne im Osten. „Es geht ihm die Luft aus, weil es ökonomisch eng wird, weil die Sanktionen wirken“, sagte Weber. Leider sei militärische Stärke die einzige Sprache, die Putin verstehe. Maischberger zeigte Bilder eines brennenden Öllagers in St. Petersburg und fragte nach diplomatischen Lösungen. Weber warnte vor Täuschungsmanövern: „Die Kriegsmaschine läuft auf Hochtouren.“ Er forderte: „Europa muss jetzt auch militärisch in der Außenpolitik Weltmacht werden.“


