Deutsche Rüstungskracher: Diese Waffen sollen Putin abschrecken
Deutsche Rüstungskracher: Diese Waffen schrecken Putin ab

Bereit für den Ernstfall: Deutsche Rüstungsindustrie präsentiert neue Waffensysteme

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seinem Besuch auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin das autonome Kampfflugzeug „Pulse 19“ enthüllt. Die Messe zeigt die spektakulärsten Waffensysteme, mit denen Deutschland sich gegen Russland wappnet.

Die „Geist-Fledermaus“: XXL-Kampfdrohne

Die „Ghost-Bat“ ist eine bewaffnete Kampfdrohne von Rheinmetall und Boeing. Sie fliegt autonom neben bemannten Jets, späht Ziele aus, stört Radare oder trägt Waffen. Rheinmetall passt das System an deutsche Anforderungen an, ein Standort im Süden Bayerns ist geplant. Mit über 150 Testflügen soll die Drohne bis 2029 ausgeliefert werden – genau dann, wenn Politik und Militär einen russischen Nato-Angriff befürchten. Rheinmetall-Chef Armin Papperger betont, dass die Drohne nur ein Zehntel eines bemannten Kampfflugzeugs (ca. 250 Millionen Euro) kostet.

Propeller-Kämpfer mit Cockpit: „Pulse 19“

Eine Lehre aus dem Ukraine-Krieg: Schnelle Aufklärung rettet Leben. Die Kampfdrohne „Pulse 19“ überwacht große Gebiete und liefert Truppen Echtzeit-Bilder vom Gefechtsfeld. Sie kann auch Waffen tragen. Die Maschine gefiel Kanzler Merz, vielleicht wegen ihrer Ähnlichkeit mit seiner eigenen Propellermaschine. Die Drohne hat ein Cockpit und kann autonom oder mit Pilot fliegen. Erste Flüge sind für 2027 geplant.

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Luftabwehr-Geschoss für unterwegs: „IRIS-T SLS“

Rüstungsriese Diehl präsentiert die neueste Version seines Kurzstrecken-Luftabwehrsystems. Die „IRIS-T SLS“ kann während der Fahrt feuern. Radar, Feuerleitsystem und Raketenstarter sind auf einen Benz-Truck montiert. Sie schützt mobile Truppen vor Drohnen, Hubschraubern und Marschflugkörpern. Die Lenkraketen werden bereits in der Ukraine gegen russische Angriffe eingesetzt.

Der Mercedes der Lüfte: Drohnenabwehr

Mercedes-Benz steigt ins Rüstungsgeschäft ein. Gemeinsam mit dem Start-up Tytan Technologies entwickelt der Autobauer ein mobiles System zur Drohnenabwehr. Als Plattformen dienen der Transporter Sprinter und die Militär-Variante der G-Klasse.

Eigenständige Drohnen-Mama: U145 von Airbus

Der U145 von Airbus sieht aus wie ein Hubschrauber, hat aber kein Cockpit mehr. Sensoren und Künstliche Intelligenz steuern das vollautonome Fluggerät. Es transportiert Munition, Nachschub oder Ausrüstung und fliegt Einsätze, die für Piloten zu gefährlich wären. Airbus entwickelt den U145 auch als fliegendes Mutterschiff für kleinere Drohnen. Der Erstflug ist für Ende 2026 geplant.

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