Verfassungsschutzbericht 2025: Rekordhoch bei Rechtsextremisten in Brandenburg
Rekordhoch bei Rechtsextremisten in Brandenburg

Rechtsextremismus in Brandenburg auf Rekordniveau

Der Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 zeigt einen alarmierenden Anstieg rechtsextremer Personen in Brandenburg. Laut den heute vorgestellten Zahlen des Innenministers Jan Redmann (CDU) und Verfassungsschutzpräsident Wilfried Peters stieg das Personenpotenzial im Vergleich zum Vorjahr um 61 Prozent auf insgesamt 5.890. Dies ist der höchste jemals gemessene Wert in dem Bundesland.

AfD als zentraler Akteur

In die Berechnung des Personenpotenzials fließen sämtliche Mitglieder der Brandenburger AfD ein. Der Verfassungsschutz stuft die Partei bereits seit dem vergangenen Jahr als erwiesen rechtsextremistisch ein. Auch ihre Jugendorganisation Generation Deutschland wird als zentraler Akteur des Rechtsextremismus betrachtet.

Zunahme bei Linksextremisten und Islamisten

Nicht nur die rechtsextreme Szene wächst: Die Zahl der Linksextremisten stieg um ein Fünftel auf 660 Personen. Auch bei Islamisten verzeichnet der Geheimdienst einen Anstieg um knapp 16 Prozent auf 260. Einzig die Gruppe der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter schrumpfte deutlich: Mit 650 Personen verzeichnet sie einen Rückgang um rund ein Drittel.

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Minister warnt vor Radikalisierung Jugendlicher

Innenminister Redmann äußerte sich besorgt über die zunehmende Radikalisierung von Jugendlichen, die maßgeblich durch soziale Medien befördert werde. Er forderte daher eine Beschränkung des Zugangs zu sozialen Medien für Minderjährige, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

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