Sie erpressen Unternehmer, bedrohen Staatsanwälte, handeln mit Drogen und führen Auftragsmorde aus. Fotos und Videos ihrer Taten präsentieren sie anschließend in sozialen Medien. Die „Caspers“ gelten als die derzeit gefährlichste Zelle der türkischen Mafia in Deutschland. Die Gruppe ist jung, brutal und international vernetzt.
Die Anführer der „Caspers“
BILD hat die beiden Köpfe der Mafia-Zelle aufgespürt. Einer der Bosse sitzt in Untersuchungshaft, der andere leitet die Gruppe aus einer Shisha-Bar in Dubai. Die Struktur der streng organisierten Gen-Z-Mafia ist hierarchisch aufgebaut, mit klaren Befehlswegen und spezialisierten Einheiten für Erpressung, Drogenhandel und Gewalttaten.
Zielgruppe und Methoden
Die „Caspers“ nehmen vor allem Unternehmer ins Visier, die sie mit Drohungen und Gewalt zur Zahlung von Schutzgeldern zwingen. Auch Staatsanwälte und andere Strafverfolger werden bedroht, um Ermittlungen zu behindern. Die Täter dokumentieren ihre Taten oft in sozialen Medien, um ihre Macht zu demonstrieren und neue Mitglieder zu rekrutieren.
Spuren nach Nordrhein-Westfalen
Ermittler haben neue Spuren entdeckt, die nach Nordrhein-Westfalen führen. Dort sollen die „Caspers“ enge Verbindungen zu anderen kriminellen Netzwerken haben. Die Polizei fahndet nach weiteren Verdächtigen und versucht, die Geldströme der Organisation zu verfolgen. Die Gruppe gilt als besonders gefährlich, da sie keine Skrupel hat, ihre Ziele mit äußerster Brutalität durchzusetzen.



