AfD Bayern: Mixl fordert Protschka als Landeschef heraus
AfD Bayern: Mixl fordert Protschka heraus

München – Der Bundesparteitag der AfD in Bayern rückt näher, und es zeichnet sich ein Führungswechsel ab. Der Bundestagsabgeordnete Reinhard Mixl hat angekündigt, beim Landesparteitag am 20. Juni in Passau gegen den amtierenden Landesvorsitzenden Stephan Protschka anzutreten. Dies bestätigte Mixl auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die sogenannte Kampfkandidatur berichtet. Protschka, der ebenfalls dem Bundestag angehört, habe seine erneute Kandidatur gegenüber der Zeitung bestätigt.

Mixl will Partei einen

Mixl begründete seine Entscheidung mit dem Wunsch nach Einheit und gestärkter Zusammenarbeit im Landesverband. „Mein zentrales Anliegen ist es, die Partei zu einen und die Zusammenarbeit innerhalb des Landesverbandes zu stärken. Bayern steht vor großen politischen Herausforderungen, denen wir nur mit Geschlossenheit, Professionalität und klarer politischer Ausrichtung erfolgreich begegnen können“, so Mixl. Er betonte, dass interne Auseinandersetzungen zurückgestellt werden müssten, um den Fokus auf die gemeinsame politische Arbeit zu legen.

Hintergrund: Spannungen im Landesverband

Die Kandidatur Mixls ist vor dem Hintergrund anhaltender innerparteilicher Spannungen im bayerischen AfD-Landesverband zu sehen. Die „Bild“-Zeitung spricht von einem „Machtkampf“ und einer „Kampfkandidatur“. Mixl selbst erklärte, es gehe ihm darum, alle Mitglieder mitzunehmen und den Fokus wieder auf die gemeinsame politische Arbeit zu richten. „Geschlossenheit, gegenseitiger Respekt und eine konstruktive Zusammenarbeit müssen Vorrang vor internen Auseinandersetzungen haben. Nur eine geeinte Partei kann die Interessen der Menschen in Bayern wirkungsvoll vertreten.“

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Team und Ziele

Für seine Kandidatur hat Mixl ein Team zusammengestellt, dem der Landtagsabgeordnete Dieter Arnold und der Bundestagsabgeordnete Tobias Teich angehören. Gemeinsam wolle man Verantwortung übernehmen und den Landesverband organisatorisch und politisch weiterentwickeln. Zudem kündigte Mixl an, die Arbeit des Landesvorstands insbesondere in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiter zu professionalisieren. Ziel sei es, das politische Profil des Landesverbandes zu schärfen, Ziele zu präzisieren und politische Positionen klar, verständlich und überzeugend zu kommunizieren.

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