Unfall an Berliner Schaubühne: Lars Eidinger verletzt Zuschauerin mit Degen
Unfall an Berliner Schaubühne: Eidinger verletzt Zuschauerin

Unfall an der Berliner Schaubühne: Lars Eidinger verletzt Zuschauerin mit Degen

Bei einer Aufführung des Theaterstücks »Richard III.« an der Berliner Schaubühne ist es am Donnerstagabend zu einem bedauerlichen Unfall gekommen. Der renommierte Schauspieler Lars Eidinger, 50 Jahre alt, rutschte in einer dramatischen Fechtszene ein Requisiten-Degen so unglücklich aus der Hand, dass die Waffe eine in der ersten Reihe sitzende Zuschauerin am Kopf traf. Die Vorstellung wurde umgehend abgebrochen, nachdem Eidinger den Vorfall bemerkt hatte und sichtlich schockiert reagierte.

Sofortige Reaktion und Erste Hilfe

Laut Berichten der »Berliner Zeitung«, die den Vorfall zuerst meldete, entschuldigte sich Eidinger sofort bei der betroffenen Frau. Als er sah, dass sie am Kopf blutete, fragte er lautstark, ob sich unter den Anwesenden ein Arzt oder eine Ärztin befinde. Tatsächlich meldete sich eine Medizinerin, die die verletzte Zuschauerin aus dem Saal begleitete und die Erstversorgung durchführte. Die Schaubühne Berlin bestätigte den Vorgang auf SPIEGEL-Anfrage und äußerte tiefes Bedauern.

»Wir bedauern den unglücklichen Vorfall bei der gestrigen Vorstellung von ›Richard III.‹ zutiefst und stehen noch immer unter Schock«, teilte das Theater mit. Eidinger habe am Freitagmorgen bereits telefonisch Kontakt mit der verletzten Besucherin aufgenommen, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Auch die Schaubühnenleitung stehe in engem Kontakt zu ihr, um Unterstützung anzubieten.

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Überprüfung der Sicherheitsabläufe

Das Theater kündigte an, die Abläufe bei der Fechtszene, in der es zu dem Unfall kam, noch einmal neu zu überprüfen. Ziel ist es, solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden und die Sicherheit für Zuschauer und Darsteller gleichermaßen zu gewährleisten. Trotz des Zwischenfalls sollen die kommenden Vorstellungen von »Richard III.« wie geplant stattfinden, sobald die notwendigen Anpassungen vorgenommen wurden.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken im Theaterbetrieb, insbesondere bei Stücken mit actionreichen Szenen. Lars Eidinger, bekannt für seine intensiven und physischen Darstellungen, zeigte sich betroffen und kooperativ. In einem früheren Interview hatte der Schauspieler über seine Bühnenpräsenz gesprochen, die oft im Mittelpunkt steht, doch dieser Unfall unterstreicht die unvorhersehbaren Momente im Live-Theater.

Die Berliner Schaubühne, ein bedeutendes Kulturhaus in der Hauptstadt, betont ihre Verantwortung für das Wohl aller Beteiligten und wird die Sicherheitsmaßnahmen nun kritisch hinterfragen, um ähnliche Vorkommnisse auszuschließen.

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