ESC-Beitrag 'Fire' fällt aus Charts: Sarah Engels nicht mehr in Top 100
Deutschlands ESC-Song 'Fire' aus Charts gefallen

Deutschlands ESC-Beitrag 'Fire' stürzt aus den Charts

Der deutsche Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 hat einen rasanten Abstieg in den Verkaufszahlen erlebt. Sarah Engels, die Deutschland mit ihrem Song „Fire“ in Wien vertreten wird, ist nach nur einer Woche bereits wieder aus den deutschen Single-Charts verschwunden.

Plötzliches Verschwinden aus den Top 100

Vergangene Woche hatte die 33-jährige Sängerin mit ihrem feurigen Popsong noch auf Platz 75 der offiziellen deutschen Single-Charts debütiert. Diese Woche sucht man den Titel jedoch vergeblich in den Top 100, wie aktuelle Daten der Chartsermittler von GfK Entertainment belegen.

Der Kontrast zum Vorjahresbeitrag könnte deutlicher nicht sein: Abor & Tynna mit ihrem Song „Baller“ starteten nach dem nationalen Vorentscheid direkt auf Platz 13 und schafften es nach dem ESC-Finale im Mai sogar bis auf den dritten Platz der deutschen Charts.

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ESC-Teilnahme im Mai als möglicher Wendepunkt

Experten gehen davon aus, dass Sarah Engels spätestens mit dem ESC-Finale in der Nacht zum 17. Mai wieder in die deutschen Charts zurückkehren wird. Ob ihr Song „Fire“ beim Publikum in Wien und bei den europäischen Zuschauern zünden wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Die Veteranin der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ hat mit ihrem Beitrag eine klassische Pop-Nummer eingereicht, die sich deutlich von den elektronischeren Sounds der Vorjahre unterscheidet.

Politische Kontroversen überschatten den Wettbewerb

Während Sarah Engels um Chartplatzierungen kämpft, sorgt eine andere ESC-Teilnehmerin für politischen Gesprächsstoff. Die schwedische Kandidatin Felicia äußerte nach ihrem Sieg beim Melodifestivalen Kritik an der Teilnahme Israels am Wettbewerb.

In einem Interview erklärte sie, sie werde zwar nach Wien reisen, aber vor Ort alles daran setzen, dass Israel nicht gewinne. Diese Äußerung führte zu einer offiziellen Beschwerde des israelischen Rundfunks, wie Medien in Schweden berichteten.

Der ESC-Veranstalter EBU (European Broadcasting Union) reagierte darauf mit einer Erinnerung an das strikte Verbot politischer Statements während des Wettbewerbs. Fünf Länder – Spanien, Irland, Island, die Niederlande und Slowenien – haben ihre Teilnahme in diesem Jahr bereits wegen der israelischen Beteiligung abgesagt.

Insgesamt nehmen 35 Länder an der 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest teil, der trotz seines unpolitischen Anspruchs regelmäßig von weltpolitischen Entwicklungen beeinflusst wird.

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