Bestsellerautorin Freida McFadden enthüllt wahre Identität: Eigentlich Neurologin Sara Cohen
Freida McFadden: Pseudonym enttarnt - Autorin ist Neurologin

Das Geheimnis hinter dem Bestseller-Pseudonym

In der literarischen Welt sorgt eine spektakuläre Enthüllung für Aufsehen: Die international erfolgreiche Thriller-Autorin Freida McFadden, deren Roman "The Housemaid" mit Hollywood-Stars wie Sydney Sweeney und Amanda Seyfried verfilmt wurde, hat ihre wahre Identität preisgegeben. Wie sich herausstellt, ist der bekannte Autorenname ein sorgfältig gepflegtes Pseudonym.

Eine Ärztin hinter der Autorinnen-Fassade

In einem exklusiven Interview mit "USA Today" gestand die Schriftstellerin, dass sie in Wirklichkeit Sara Cohen heißt und beruflich als Neurologin tätig ist. "Ich bin an einem Punkt meiner Karriere angelangt, wo ich das Geheimnis um mich leid bin", erklärte Cohen der amerikanischen Zeitung. "Ich bin es leid, dass Leute darüber debattieren, ob ich ein echter Mensch bin oder vielleicht auch drei. Ich bin eine Person aus Fleisch und Blut und ich besitze eine echte Identität."

Die mehr als 15 Bücher der Autorin wurden in über 40 Sprachen übersetzt und erreichten ein Millionenpublikum weltweit. Besonders der Thriller "The Housemaid" (auf Deutsch als "Wenn sie wüsste" im Heyne Verlag erschienen) entwickelte sich zu einem internationalen Phänomen, das 2025 erfolgreich verfilmt wurde.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Doppelleben zwischen Krankenhaus und Literaturbetrieb

Das Pseudonym diente Cohen ursprünglich dazu, ihre medizinische Karriere von ihrem literarischen Schaffen zu trennen. "Ich habe das Doppelleben aufgebaut, um in Ruhe meiner Arbeit im Krankenhaus nachgehen zu können", verriet die Autorin. Ihre markante Brille von den offiziellen Autorinnenbildern ist tatsächlich echt, doch ihr charakteristisches Haar entpuppt sich als Perücke. "Ich habe keinen Schimmer, wie ich meine Haare stylen soll", gestand sie mit einer Prise Selbstironie.

Ursprünglich wollte Cohen ihr Geheimnis wahren, bis sie sich aus der Medizin zurückziehen könnte, um ihre ärztliche Tätigkeit nicht zu gefährden. Inzwischen arbeitet sie nur noch sporadisch als Medizinerin: "Inzwischen arbeite ich nur noch ein, zwei Mal im Monat." Einige Kollegen im medizinischen Umfeld waren bereits hinter ihr Geheimnis gekommen, hielten jedoch diskret Stillschweigen.

Der ungewöhnliche Ursprung des Pseudonyms

Besonders interessant ist die Herkunft des ungewöhnlichen Vornamens "Freida" (nicht "Frieda"). Wie die BBC berichtet, leitet sich dieser von einer medizinischen Datenbank ab: FREIDA steht für "Fellowship and Residency Electronic Interactive Database Access", eine Plattform der Ärzteorganisation American Medical Association. Damit schließt sich der Kreis zwischen Cohens beiden Professionen auf überraschende Weise.

Pseudonyme sind in der Literaturgeschichte keine Seltenheit - man denke an George Eliot, die als Frau unter männlichem Namen schrieb, oder Elena Ferrante, die ihre Privatsphäre schützen wollte. Doch selten verbirgt sich hinter einem so erfolgreichen Autorennamen eine vollkommen andere berufliche Identität. Die Enthüllung von Sara Cohen alias Freida McFadden zeigt, wie komplex die Grenzen zwischen öffentlicher Person und Privatleben im modernen Literaturbetrieb sein können.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration