ARD-Krimireihe 'Zielfahnder' jagt skrupellose Mädchenhändler in neuer Folge 'Kalte Sonne'
Zum vierten Mal schickt das Erste die Ermittler Hanna Landauer und Lars Röwer auf Verbrecherjagd. In der aktuellen Folge mit dem Titel "Kalte Sonne" verfolgt das Hauptdarsteller-Duo Ulrike C. Tscharre und Hanno Koffler einen international operierenden Menschenhändler-Ring bis nach Malta. Die düstere und abgründige Welt des Films zieht das TV-Publikum tief in ein zynisches Missbrauchssystem hinein.
Ein brisantes Thema mit emotionaler Tiefe
Regisseur Stephan Lacant und Drehbuchautorin Mia Maariel Meyer knüpfen mit einem hochaktuellen und brisanten Thema an die Vorgänger-Filme an. Es geht um ein System, in dem Frauen zur Ware degradiert, brutal misshandelt und seelisch zerstört werden. Die Kulisse der eigentlich idyllischen Ferieninsel Malta bildet dabei einen erschütternden Kontrast zu den grausamen Verbrechen.
Der Film beginnt im Gerichtssaal, wo eine Richterin betont, dass den Opfern nur ein Stück weit Gerechtigkeit widerfahren kann, indem die Täter verurteilt werden. Auf der Anklagebank sitzt Maria Weinert, gespielt von Susanne Wuest, die gewissenlos den Mädchenhändlerring "Pink Rose" aufgebaut hat. Dieser Ring beutet Mädchen und Minderjährige aus und versklavt sie.
Traumatisierte Zeugin und gefährliche Ermittlungen
Eine verstörte und traumatisierte junge Frau sagt als Zeugin aus. Sie schildert, wie sie im Alter von 16 Jahren angelockt wurde, mit Geschenken und Partyeinladungen ködert wurde und schließlich gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen wurde. "Was ich mal war, war ich danach nicht mehr", erklärt sie mit gebrochener Stimme.
Doch Maria Weinert kann nicht zur Verantwortung gezogen werden, da ihr die Flucht gelingt. Die Zielfahnder Hanna Landauer und Lars Röwer folgen ihr nach Malta. Dort decken ihre Ermittlungen Verbindungen zu dem deutschen Schönheitschirurgen Hendrik Meingast (Godehard Giese) und dessen Frau Ursel (Kim Riedle) auf. Maria und Ursel waren einst enge Freundinnen, und über diese Verbindung versuchen die Ermittler, Maria ausfindig zu machen. Dabei geraten sie selbst in lebensbedrohliche Gefahren.
Eine erfolgreiche Krimireihe mit langer Geschichte
Zehn Jahre sind vergangen, seit die erste Folge der "Zielfahnder" im Ersten ausgestrahlt wurde. "Flucht in die Karpaten" hieß die spannende Episode unter der Regie von Dominik Graf, in der Ronald Zehrfeld den Co-Ermittler Sven Schröder spielte. 2019 und 2024 folgten mit "Blutiger Tango" und "Polarjagd" zwei weitere erfolgreiche Auflagen, in denen Hanno Koffler als Co-Ermittler Lars Röwer auftrat.
In den Hauptrollen überzeugen Ulrike C. Tscharre und Hanno Koffler als ebenso professionelle wie mitfühlende Zielfahnder, während Susanne Wuest als skrupellose Verbrecherin beeindruckt. Der Film "Zielfahnder - Kalte Sonne" ist bereits in der ARD-Mediathek verfügbar und wird heute um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.



