Kunsthandwerk im Pop-up-Store: Rückkehr nach Neustrelitz
Nicole Blaack hat Glück gehabt. Sie kann denselben Raum in der Strelitzer Straße 14 in Neustrelitz erneut für ihren neuen Pop-up-Store nutzen, obwohl zunächst Unsicherheit über die Verfügbarkeit bestand. Der temporäre Laden, der bereits in der Vorweihnachtszeit viele Kunden anzog, öffnet am 2. Mai wieder seine Türen – und das am gewohnten Standort.
Vielfältiges Angebot für Kunstliebhaber
Im Geschäft wird es wieder eine breite Palette an regionalen Produkten geben. Dazu gehören Keramik, Schmuck und Kaffee von Lakeside Coffee aus Klein Vielen. Beim Schmuck gibt es Verstärkung: Neben den erdigen Farbtönen von Le Su aus Stechlin kommen jetzt moderne, poppige Kreationen hinzu. Eine Illustratorin aus der Nähe von Rostock erweitert das Sortiment, und knallige Kerzen aus dem Dezember kehren zurück – passend zum Frühling.
Für Feinschmecker bietet der Pop-up-Store Neuheiten wie einen regionalen Eierlikör sowie Gin, Obstbrände und Whisky von einem weiteren Händler. Geplant sind auch Verköstigungen für Kunden, um das Erlebnis zu bereichern.
Attraktionen und Kooperationen
Nicole Blaack setzt auf zusätzliche Anreize, um Passanten anzulocken. Vor dem Geschäft wird eine Bank aufgestellt, die zum Verweilen einlädt und als Blickfang dient. Workshops zum Bemalen von Keramik oder Flechten von Kränzen sind in Planung, um das Angebot interaktiv zu gestalten.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Eröffnung eines Burger-Ladens direkt nebenan am 3. Mai. Blaack hofft auf Synergieeffekte, dass Kunden beider Geschäfte sich gegenseitig besuchen. Während der regulären Öffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr plant sie flexible Samstage mit Künstlern vor Ort. Zum Strelitzienfest am 16. Mai wird der Laden länger geöffnet sein, und kurz vor dem Muttertag am 8. Mai gibt es wieder gezeichnete Porträts als besondere Aktion.
Pop-up-Modell bleibt erhalten
Trotz Überlegungen, ein dauerhaftes Geschäft zu eröffnen, hat sich Nicole Blaack entschieden, beim Pop-up-Modell zu bleiben. Sie begründet dies mit der erhöhten Exklusivität und Spannung, da Kunden nur vier Wochen Zeit haben, vorbeizuschauen. In einer Zeit, in der viele Geschäftsinhaber in der Region pessimistisch über die wirtschaftliche Lage sind, bleibt sie optimistisch und setzt auf die Einzigartigkeit ihres temporären Angebots.
Die Vorbereitungen laufen bereits: Auf den Schaufenstern weisen bunte Hinweise auf die Wiedereröffnung hin, und das Einräumen gestaltet sich dank der Erfahrung aus dem Dezember schneller. Nicole Blaack freut sich auf zahlreiche Gespräche und Begegnungen mit ihren Kunden und hofft, sowohl Stammgäste als auch neue Besucher willkommen zu heißen.



