Pamela Anderson: Ein Karrieregefühl wie am ersten Tag
Obwohl Pamela Anderson seit Jahrzehnten im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, empfindet sie ihr Berufsleben nach eigenen Worten noch immer als frischen Anfang. Die US-Schauspielerin, die durch die legendäre 90er-Jahre-Serie "Baywatch" weltberühmt wurde, äußerte sich in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) über ihre aktuelle Wahrnehmung.
„Ich fühle mich wie ein Baby“
„Ich will sehen, was in mir steckt. Es fühlt sich an, als hätte ich gerade erst angefangen, aber ich bin fast 60. Ich fühle mich wie ein Baby“, sagte Anderson. Diese Aussage unterstreicht ihre anhaltende Neugier und Leidenschaft für die Schauspielerei, trotz einer langjährigen Karriere, die sie an der Seite von David Hasselhoff in der Serie über Rettungsschwimmer von Malibu begann.
Über den Imagewechsel weg von ihrem "Baywatch"-Image zeigte sich die 58-Jährige erleichtert: „Gott sei Dank! Hoffentlich ist es so.“ Auf die Frage, wie es für sie sei, plötzlich mit anderen Augen betrachtet zu werden, antwortete sie dankbar: „Ich bin so dankbar, dass ich das machen und mit so tollen Regisseuren arbeiten darf.“
Neuer Film "Rosebush Pruning" ab April in Kinos
Ab dem 23. April ist Pamela Anderson im satirischen Thriller "Rosebush Pruning" in deutschen Kinos zu sehen. Der Film des brasilianischen Regisseurs Karim Aïnouz sorgte bereits bei der diesjährigen Berlinale für viel Gesprächsstoff und positive Resonanz.
„Auch wenn meine Rolle jetzt in Rosebush Pruning nicht groß ist, bin ich Teil eines tollen Ensembles“, erklärte Anderson. Ihre Motivation für die Mitarbeit betonte sie mit den Worten: „Wenn ich mit einem großartigen Regisseur arbeiten kann, komme ich auch, um nur einen Satz zu sagen.“
Handlung des Films im Fokus
Im Zentrum der Geschichte von "Rosebush Pruning" steht eine wohlhabende amerikanische Familie, die trotz ihres finanziellen Überflusses ein Leben ohne tieferen Sinn führt. Die Charaktere definieren sich immer wieder demonstrativ über Designermarken und Statussymbole, was eine kritische Auseinandersetzung mit Konsumgesellschaft und Identität ermöglicht.
Anderson, die durch "Baywatch" zu einem Symbol der Popkultur wurde, nutzt diese neue Rolle, um ihr schauspielerisches Repertoire zu erweitern und sich von alten Klischees zu lösen. Ihr Engagement in diesem Projekt zeigt ihre Bereitschaft, auch in kleineren Rollen mit renommierten Filmschaffenden zusammenzuarbeiten.



