Filmkunstfest MV 2026: 16 Weltpremieren und Armin Mueller-Stahl locken nach Schwerin
Filmkunstfest MV: 16 Weltpremieren und Mueller-Stahl in Schwerin

Filmkunstfest MV 2026: Ein Festival der Superlative in Schwerin

Vom 5. bis 10. Mai 2026 verwandelt sich Schwerin erneut in die Filmhauptstadt Norddeutschlands. Das 35. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern präsentiert cineastische Höhepunkte mit 118 Filmen, darunter beeindruckende 16 Weltpremieren und 18 Deutschlandpremieren. Das umfangreiche Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Branchentagen und Late-Night-Talks verspricht ein Festivalerlebnis der Extraklasse.

Armin Mueller-Stahl als Ehrenpreisträger und Publikumsmagnet

Bereits vor der offiziellen Programmvorstellung waren die ersten Veranstaltungen ausverkauft. Armin Mueller-Stahl, der mit dem „Goldenen Ochsen“ für sein Lebenswerk geehrt wird, zieht als Ehrenpreisträger überregional Besucher an. Sein Konzert mit der Armin Mueller-Stahl-Band am 8. Mai 2026 im Schweriner Festivalkino Capitol ist bereits komplett vergriffen, ebenso wie das Werkstattgespräch am 10. Mai mit nur noch fünf verfügbaren Tickets.

Für die Preisverleihung am 9. Mai gibt es noch vereinzelte Karten. Insgesamt zehn Filme mit Mueller-Stahl werden gezeigt, darunter DDR-Klassiker wie „Nackt unter Wölfen“ (1963) und internationale Produktionen wie „Avalon“ (USA 1990). Zudem präsentieren das Schleswig-Holstein-Haus und das Staatliche Museum Schwerin ausgewählte Gemälde des Multitalents.

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Vielfältiges Filmprogramm mit Wettbewerben und Premieren

Das Festival eröffnet mit der Uraufführung von Dieter Schumanns Dokumentarfilm „Garten der Hoffnung“, der ein Nachbarschaftsprojekt in einer Schweriner Plattenbausiedlung porträtiert. In vier Wettbewerben konkurrieren deutschsprachige Spiel-, Dokumentar-, Jugend- und Kurzfilme um Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro.

Im Spielfilmwettbewerb treten zehn Produktionen an, darunter fünf Berlinale-Filme und drei deutsche Erstaufführungen wie „Becaaria“ (CH 2026). Der Kurzfilmwettbewerb zeigt 20 Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit vier Deutschlandpremieren und drei Uraufführungen.

Regionale Verankerung und internationale Gäste

21 der gezeigten Filme wurden in Mecklenburg-Vorpommern gedreht oder vom Land gefördert. Highlights sind „Bike the Line“ von Robert Tomschke über eine Radtour entlang der historischen Demarkationslinie und der neue Rostocker „Polizeiruf 110“ mit dem Titel „Sie haben Namen“.

Das Gastland Island bereichert das Programm, während das französische Jugendfilmfestival Cinéfête und erstmals mehrere Branchentage für Fachpublikum angeboten werden. Der Ticket-Vorverkauf startet am 21. April 2026 um 15 Uhr, das vollständige Programm ist auf www.filmkunstfest.de einsehbar.

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