Die Unsicherheit an Bord der MV Hondius hat ein Ende: Das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff hat die Gewässer von Kap Verde verlassen und ist auf dem Weg nach Spanien. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwochabend.
Ausbruch des Hantavirus
An Bord des Schiffes war es zuvor zu mehreren Infektionen mit dem Hantavirus gekommen. Die genaue Anzahl der betroffenen Personen ist noch nicht bekannt, jedoch sorgte der Ausbruch für erhebliche Besorgnis unter den Passagieren und der Besatzung. Die örtlichen Behörden von Kap Verde hatten das Schiff zunächst unter Quarantäne gestellt, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Reise nach Spanien
Nach Abschluss der notwendigen Untersuchungen und der Freigabe durch die Gesundheitsbehörden konnte die MV Hondius ihre Reise fortsetzen. Das Schiff wird nun den Hafen in Spanien ansteuern, wo weitere medizinische Maßnahmen und eine umfassende Desinfektion des Schiffes geplant sind. Die Passagiere sollen dort von Bord gehen und gegebenenfalls in medizinische Betreuung übergeben werden.
Hintergrund zum Hantavirus
Das Hantavirus wird vor allem durch Nagetiere übertragen und kann beim Menschen schwere Atemwegserkrankungen auslösen. Die Symptome reichen von Fieber und Kopfschmerzen bis hin zu Atemnot und Nierenversagen. Eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend für den Krankheitsverlauf. Die Reederei des Kreuzfahrtschiffes betont, dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, um die Gesundheit der Passagiere und der Besatzung zu schützen.
Die Behörden in Spanien bereiten sich bereits auf die Ankunft des Schiffes vor. Es wird erwartet, dass die MV Hondius in den nächsten Tagen in einem spanischen Hafen einlaufen wird. Die Situation wird von den Gesundheitsbehörden eng überwacht.



