Neue Führungsstruktur am Ameos-Klinikum Ueckermünde
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Ameos-Klinikum in Ueckermünde wird seit Anfang April von einer neuen ärztlichen Doppelspitze geleitet. Dr. med. Christoph Born und Vladimir Pejicic haben die Führung der Einrichtung übernommen, wie das Krankenhaus mitteilte. Diese neue Leitung soll die medizinische und organisatorische Führung stärken, den wachsenden Anforderungen in der psychiatrischen Versorgung begegnen und das Leistungsangebot kontinuierlich weiterentwickeln.
Die neuen Chefärzte im Porträt
Dr. med. Christoph Born ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit besonderen Schwerpunkten auf bipolaren Störungen, Depressionen und Anorexie. Der 61-jährige Hamburger war zuvor als Oberarzt in Salzburg, Berlin und Weinsberg tätig. Zuletzt arbeitete er als erster leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kreiskrankenhauses Prignitz in Perleberg.
Vladimir Pejicic ist ebenfalls Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit einem Schwerpunkt auf affektiven Erkrankungen. Der 41-Jährige ist seit Jahren am Ameos-Klinikum Ueckermünde tätig. Seine Karriere begann dort 2012 als Assistenzarzt, 2019 wurde er Fach- und Oberarzt, 2022 stieg er zum leitenden Oberarzt auf. Seit Mai 2025 führte er die Klinik bereits kommissarisch und kennt daher die standortspezifischen Strukturen, Prozesse und die interdisziplinäre Zusammenarbeit besonders gut.
Qualifikationen und Ziele der neuen Leitung
Beide Chefärzte verfügen über einen Master of Health Business Administration, was nach Angaben des Klinikums besonders wichtig ist, da betriebswirtschaftliche Kompetenzen für die Steuerung von Prozessen, die Personalentwicklung und die Qualitätssicherung zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Stefan Fiedler, Krankenhausdirektor der Ameos-Klinika in Anklam, Pasewalk und Ueckermünde, gratulierte der neuen Doppelspitze und betonte: „Mit Vladimir Pejicic und Dr. med. Christoph Born gewinnt der Standort zwei hoch qualifizierte Chefärzte, die sowohl Kontinuität als auch neue Impulse in die Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung einbringen.“
Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung
Die neue Leitung soll die Angebote der Klinik in enger Abstimmung mit den ambulanten und stationären Partnern der Region weiter profilieren. Zu den konkreten Zielen gehören:
- Die Stärkung evidenzbasierter Behandlungsstandards
- Die bessere Verzahnung von stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten
- Die Förderung multiprofessioneller Teams
- Der Ausbau von Schwerpunkten in der Behandlung affektiver und essstörungsbezogener Erkrankungen
Das übergeordnete Ziel ist eine verlässliche, patientenorientierte Versorgung, die den steigenden Anforderungen in der psychiatrischen Behandlung gerecht wird. Durch die Kombination von Pejicics Standortkenntnissen und Borns umfangreicher Berufserfahrung erhofft sich das Klinikum eine nachhaltige Verbesserung der Versorgungsqualität für die Patienten in der Region.



