Emotionales Wiedersehen nach 28 Jahren: HNO-Team der Zörbiger Klinik schreibt Geschichte fort
Fast drei Jahrzehnte sind vergangen, seit die Hals-Nasen-Ohren-Klinik in Zörbig ihre Pforten schloss. Das Gebäude – eine ehemalige Fabrikanten-Villa im Mühlweg – existiert längst nicht mehr. Doch der Geist dieser besonderen Einrichtung und die Verbindung zwischen den ehemaligen Mitarbeitern sind ungebrochen lebendig geblieben.
Ein besonderer Moment der Erinnerung
Bei einem denkwürdigen Treffen anlässlich des Denkmaltages kamen der Oberarzt und mehrere Schwestern der ehemaligen Klinik zusammen. Dieses Wiedersehen markierte nicht nur ein emotionales Wiedersehen nach 28 Jahren, sondern auch den Beginn einer neuen Tradition. „Wir sind die Alten, wir kommen jetzt öfter!“ – dieser Ausspruch eines Beteiligten bringt die Stimmung perfekt auf den Punkt.
Vom einmaligen Treffen zur regelmäßigen Tradition
Was als einmalige Zusammenkunft geplant war, entwickelt sich nun zu einer festen Institution. Die Teilnehmer beschlossen, dass dieses „Gipfeltreffen“ zukünftig zweimal jährlich stattfinden soll. Diese Entscheidung unterstreicht die besondere Verbindung, die das Team über die Jahrzehnte hinweg bewahrt hat.
Dr. Hans-Werner Trummel, einer der Teilnehmer, präsentierte bei dem Treffen sogar ein historisches Bild des früheren Klinikdirektors Dr. Bögel. Diese Geste symbolisiert die Wertschätzung für die gemeinsame Vergangenheit und den guten Ruf der Einrichtung, der bis heute nachhallt.
Was das Team so besonders macht
Die besondere Chemie innerhalb des HNO-Teams der Zörbiger Klinik überdauerte nicht nur die Schließung der Einrichtung, sondern auch den physischen Verlust des Gebäudes. Diese Kontinuität ist bemerkenswert in einer Zeit, in der berufliche Verbindungen oft mit dem Arbeitsplatzwechsel enden.
Die regelmäßigen Treffen sollen nun dazu dienen:
- Die persönlichen Bindungen zu stärken
- Gemeinsame Erinnerungen zu pflegen
- Die Geschichte der Zörbiger HNO-Klinik lebendig zu halten
- Den kollegialen Austausch über medizinische Entwicklungen fortzusetzen
Dieses außergewöhnliche Engagement zeigt, wie tief verwurzelt die Verbundenheit innerhalb des medizinischen Teams ist – eine Verbundenheit, die selbst die Auflösung der Klinik vor 28 Jahren nicht brechen konnte.



