Wildwechsel auf der A24 löst gefährliche Kettenreaktion mit Überschlag aus
Im morgendlichen Berufsverkehr auf der Autobahn 24 hat ein plötzlicher Wildwechsel am Freitagmorgen eine gefährliche Kettenreaktion ausgelöst, die in einem schweren Unfall mit Überschlag und mehreren Verletzten gipfelte. Der Vorfall ereignete sich gegen 7 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Bandenitz in Fahrtrichtung Hamburg.
Vollbremsung des Lkw als Auslöser
Ein Lastkraftwagen musste aufgrund von Wild auf der Fahrbahn ein abruptes Bremsmanöver durchführen, um eine Kollision mit den Tieren zu verhindern. Diese Vollbremsung in der frühen Morgenstunde wurde zum Ausgangspunkt einer folgenschweren Unfallserie.
Nachfolgende Autofahrer konnten offenbar nicht rechtzeitig reagieren, was zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw führte. Während das auffahrende Fahrzeug auf der Autobahn zum Stehen kam, überschlug sich das vorausfahrende Auto und landete kopfüber im Seitengraben.
Rettungseinsatz und Verkehrsbehinderungen
Die Insassen beider Fahrzeuge erlitten nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte leichte Verletzungen. Sie wurden mit mehreren Rettungswagen zur weiteren Untersuchung und Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Der Lkw-Fahrer konnte seine Fahrt nach der Überprüfung seines Fahrzeugs fortsetzen, da an seinem Gespann keine Schäden festgestellt wurden. Für die Dauer der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A24 teilweise gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führte.
Die genauen Umstände des Unfalls werden nun von den zuständigen Behörden untersucht. Experten weisen darauf hin, dass Wildwechsel insbesondere in den frühen Morgenstunden eine erhöhte Gefahr auf Autobahnen darstellen kann.



