Polizei stoppt berauschte Fahrerin in Templin
Die Polizei hat am Dienstagabend in Templin eine Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen, die offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Ein Sprecher der Polizei berichtet, dass der Fahrstil der Frau bereits von Weitem auffällig gewesen sei, was zu der Kontrolle in der Bahnhofstraße führte.
Drogentest fällt positiv aus
Da die Fahrerin nicht nüchtern wirkte, musste sie einen Drogenschnelltest durchführen, der ein positives Ergebnis zeigte. Zur genaueren Untersuchung wurde später im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Zudem soll die Frau Betäubungsmittel bei sich gehabt haben.
Auto war bereits stillgelegt
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass der Mercedes vom Landkreis Uckermark bereits außer Betrieb gesetzt worden war. Die Polizei erklärte: „Bestand für den Wagen doch gar kein Versicherungsschutz!“ Die Nummernschilder waren dementsprechend entstempelt worden.
Ermittlungen gegen Halter eingeleitet
Neben der Fahrerin muss sich auch der eigentliche Halter des Mercedes auf Ermittlungen der Kriminalpolizei einstellen. Hier liegt ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz vor, da das Fahrzeug ohne gültige Versicherung im Verkehr war.
Unfallstatistik zeigt besorgniserregenden Trend
Die Polizei hat kürzlich eine Unfallstatistik für die Region veröffentlicht. Demnach gab es im Jahr 2025 insgesamt 74 Unfälle unter Drogeneinfluss, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Dieser Trend unterstreicht die Bedeutung strenger Verkehrskontrollen.
Die Beamten betonen, dass solche Kontrollen entscheidend sind, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen. Die ermittelnden Behörden werden den Fall nun weiter untersuchen, während die Fahrerin mit rechtlichen Konsequenzen rechnen muss.



