S-Bahn fährt in herabhängende Oberleitung bei Gruiten – Fahrgäste müssen evakuiert werden
S-Bahn fährt in Oberleitung – Fahrgäste evakuiert

S-Bahn kollidiert mit herabhängender Oberleitung im Kreis Mettmann

Am Sonntagmorgen ereignete sich im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen ein schwerer Zwischenfall im Schienenverkehr. Eine S-Bahn fuhr in eine herabhängende Oberleitung, wodurch das Fahrzeug erhebliche Schäden erlitt. Die 65 Fahrgäste an Bord mussten daraufhin auf freier Strecke in der Nähe des Bahnhofs Gruiten in Haan evakuiert werden.

Evakuierung und Sperrung der Strecke

Die Feuerwehr Haan leitete die Evakuierung der Passagiere ein, die zu einem Ersatzbus geführt wurden. Laut Einsatzbericht hinterließ der Strom deutliche Spuren am Triebwagen. Die Deutsche Bahn schaltete die Oberleitung umgehend stromlos, sodass die Insassen etwa eine Stunde nach dem Vorfall sicher ins Freie gelangen konnten. Die betroffene Bahnstrecke blieb vorerst gesperrt, um weitere Untersuchungen und Reparaturen durchzuführen.

Hintergrund: Ähnlicher Vorfall am Vortag

Bereits am Samstag hatte es einen ähnlichen Vorfall auf der wichtigen Bahnstrecke Berlin-München gegeben. Dort war eine Oberleitung auf einen ICE gefallen, was Hunderte Reisende zum Stehen brachte. Nach aktuellen Erkenntnissen riss die Oberleitung bei Zahna in Sachsen-Anhalt. Diese beiden Vorfälle innerhalb kurzer Zeit werfen Fragen zur Sicherheit der Oberleitungsinfrastruktur auf.

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Die genaue Ursache für den Vorfall bei Gruiten wird derzeit von den zuständigen Behörden untersucht. Es wird erwartet, dass die Sperrung der Strecke zu erheblichen Beeinträchtigungen im regionalen Bahnverkehr führen wird. Die Deutsche Bahn hat noch keine offizielle Stellungnahme zu den möglichen Folgen oder zur Dauer der Reparaturarbeiten abgegeben.

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