Rostock: Neue Rechtsabbiegespur löst wochenlangen Verkehrschaos aus
Autofahrer in der Hansestadt Rostock müssen in den kommenden Wochen viel Geduld mitbringen. Ab Donnerstag, dem 9. April, beginnen auf der L22/Am Strande umfangreiche Bauarbeiten für den Neubau einer Rechtsabbiegespur in Richtung Stadthafen. Das Tiefbauamt der Stadt kündigt dafür eine mehrwöchige Sperrung einer Fahrspur an, die voraussichtlich bis Mittwoch, den 13. Mai, andauern wird.
Mehrere Bauabschnitte auf Höhe Fischerbastion
Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Fahrbahn aus Richtung Vorpommernbrücke kommend, kurz vor der Kreuzung am Kanonsberg. In mehreren Bauabschnitten entsteht hier eine neue Abbiegemöglichkeit für den Verkehr zum Stadthafen. Die Maßnahmen beginnen um 9 Uhr und werden den Verkehrsfluss erheblich beeinträchtigen.
Das Tiefbauamt empfiehlt dringend, den betroffenen Bereich möglichst zu umfahren, um lange Staus zu vermeiden. Täglich nutzen etwa 40.000 Fahrzeuge die L22, die bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen stößt.
Zusätzliche Belastung durch parallele Sperrungen
Die Situation wird durch weitere Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe verschärft. Seit Anfang April ist bereits eine Spur stadteinwärts auf Höhe Werftdreieck gesperrt, wo die Stadtwerke Rostock AG neue Hausanschlüsse für die Fernwärmeversorgung installiert. Auch das Linksabbiegen in die Maßmannstraße ist dort aktuell nicht möglich.
Diese Einschränkungen sollen laut Angaben des Versorgers noch bis Ende April andauern. Für beide Maßnahmen raten die Verantwortlichen zu einer weiträumigen Umfahrung des Nadelöhrs stadteinwärts.
Empfohlene Umleitungsrouten für Pendler
Die Stadtwerke schlagen konkret vor, ab dem Schutower Kreuz über die Südstadt oder die Autobahn 20 auszuweichen. Diese Alternativrouten sollen helfen, den Verkehr zu entlasten und die Reisezeiten für Pendler zu verkürzen.
Die Kombination beider Baustellen stellt eine besondere Herausforderung für den Rostocker Verkehr dar und erfordert von allen Verkehrsteilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit und Planung.



