Oberleitung reißt auf ICE-Strecke Berlin-München: Zug in Sachsen-Anhalt festgesetzt
Oberleitungsschaden legt ICE in Sachsen-Anhalt lahm

Oberleitungsschaden legt ICE-Verkehr auf wichtiger Strecke lahm

Ein schwerer Oberleitungsschaden hat am Freitagnachmittag den ICE-Verkehr auf der zentralen Strecke zwischen Berlin und München massiv beeinträchtigt. Nach Angaben der Deutschen Bahn riss gegen Mittag eine Oberleitung bei Zahna in Sachsen-Anhalt, was dazu führte, dass ein ICE auf der Fahrt von Berlin nach Halle außerhalb eines Bahnhofs zum Stehen kam und festgesetzt wurde.

Folgen für Reisende und Ersatzmaßnahmen

Die betroffenen Fahrgäste des liegengebliebenen Zuges sollen laut Bahnangaben mit Bussen weiterbefördert werden. Ein Ersatzzug kann aufgrund des abgeschalteten Stroms in dem betroffenen Abschnitt nicht eingesetzt werden. Medienberichte, wonach die gerissene Oberleitung direkt auf den ICE gefallen sein soll, wollte eine Bahnsprecherin zunächst nicht bestätigen. Ebenso wurde die von mehreren Quellen genannte Zahl von etwa 600 Reisenden in dem Zug nicht offiziell bestätigt.

Umleitungen und Verspätungen im Bahnverkehr

Der Oberleitungsschaden hat zu erheblichen Betriebsstörungen geführt. Züge auf der Relation Berlin-Halle-Leipzig werden aktuell über Dessau und Wiesenburg umgeleitet. Dadurch kommt es laut Bahn zu Verspätungen von rund 40 Minuten. Der planmäßige Halt in Lutherstadt Wittenberg entfällt ersatzlos, stattdessen wird Dessau als Ersatzhalt bedient. Die Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck an der Behebung des Schadens, um den regulären Betrieb auf dieser wichtigen ICE-Strecke so schnell wie möglich wiederherzustellen.

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