Epstein-Skandal: York entzieht Sarah Ferguson die Ehrenbürgerschaft der Stadt
York entzieht Sarah Ferguson Ehrenbürgerschaft nach Epstein-Skandal

Epstein-Skandal: York entzieht Sarah Ferguson die Ehrenbürgerschaft der Stadt

Die Ex-Frau des früheren britischen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor, Sarah Ferguson, hat im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal eine weitere Ehrung verloren. Der Stadtrat von York entzog der 66-Jährigen die prestigeträchtige Auszeichnung Freedom of the City of York, die in Deutschland mit der Ehrenbürgerschaft vergleichbar ist. Ferguson hatte im Verlauf des Skandals bereits ihren Titel als Herzogin von York eingebüßt.

Stadtrat äußert sich deutlich zur Entscheidung

Stadtrat Darryl Smalley von den Liberal Democrats erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur PA: „Wir erwarten nicht, dass Träger der höchsten Auszeichnung Yorks Heilige sind. Wir wollen nur nicht, dass sie beste Freunde verurteilter Pädophiler sind.“ Diese deutlichen Worte unterstreichen die Entschlossenheit der Stadt, sich von Personen zu distanzieren, die enge Verbindungen zu Jeffrey Epstein unterhielten.

Freundschaft zu Epstein durch Akten belegt

Die Veröffentlichung der Ermittlungsakten zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein durch das US-Justizministerium hatte erneut eine enge Freundschaft zwischen dem US-Finanzier und Ferguson belegt. Epstein war 2019 in Untersuchungshaft gestorben. Die Akten zeigen, dass Ferguson und Epstein auch weit nach Epsteins erster Verurteilung wegen Sexualstraftaten im Jahr 2008 Kontakt hatten – ähnlich wie Epstein und Mountbatten-Windsor.

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Historischer Hintergrund und frühere Entziehungen

Sarah „Fergie“ Ferguson und Mountbatten-Windsor hatten die Auszeichnung Freedom of the City of York im Jahr 1987 erhalten, wie die PA berichtete. Andrew war die Ehrenbürgerschaft bereits 2022 entzogen worden. Dem 66-Jährigen wird seit Jahren in Verbindung mit dem Epstein-Skandal Vergewaltigung vorgeworfen, was er bestreitet. Die jüngste Entscheidung des Stadtrats von York markiert einen weiteren Schritt in der Aufarbeitung des Skandals und unterstreicht die anhaltenden Konsequenzen für alle Beteiligten.

Die Stadt York demonstriert mit dieser Maßnahme ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber Personen, die mit verurteilten Sexualstraftätern assoziiert sind. Dieser Fall zeigt, wie langfristig und weitreichend die Auswirkungen des Epstein-Skandals auf das öffentliche Leben und die Reputation beteiligter Personen sind.

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