Güstrower Schüler rufen zur Solidaritätsdemo am 28. März auf
In Güstrow bereiten sich Schülerinnen und Schüler der Freien Schule intensiv auf eine öffentliche Demonstration vor, die am kommenden Sonnabend, dem 28. März, stattfinden wird. Die Jugendlichen wollen mit ihrem Protest ein klares Zeichen für Solidarität, Respekt und ein friedliches Miteinander setzen. Die Demonstration beginnt um 13 Uhr im Rosengarten und führt durch die Güstrower Innenstadt bis zum Bahnhof.
„Wir stehen zusammen“ als Motto der Jugendlichen
Unter dem Motto „Wir stehen zusammen. Feministisch, queer, solidarisch & antifaschistisch!“ organisieren die Schülerinnen und Schüler den Protestzug. Auf ihren Flyern betonen sie: „Unsere Zukunft soll selbstbestimmt und nachhaltig sein. All das ist bedroht. Daher setzen wir uns für ein Miteinander ein, das von Respekt, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist.“ Die Jugendlichen fordern eine Gesellschaft, in der Menschen frei und gleichberechtigt zusammenleben können, ohne Ausgrenzung oder Spaltung.
Organisation durch „Schule ohne Rassismus“-Kurs
Die Demonstration wird von Jugendlichen des Kurses „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Klassen 5 bis 11 organisiert. Kursleiterin Hanka Gatter erklärt, dass die Planungsphase bereits seit Oktober läuft. In dieser Woche werden letzte organisatorische Details besprochen, Redebeiträge ausgearbeitet, Transparente gebastelt und eine Musik-Playlist erstellt. Die Lehrerin hofft, dass viele Menschen, unabhängig vom Alter, an der Demo teilnehmen werden.
Einbindung in zivilgesellschaftliches Bündnis
Die Freie Schule Güstrow ist Teil des neu gegründeten zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Zusammen Bewegen“, das sich im Oktober vergangenen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern formiert hat. Nach Angaben der Initiative engagieren sich dort etwa 500 Menschen. Das Netzwerk finanziert sich durch Spenden und Fördermittel und zielt darauf ab, demokratisches Engagement stärker in die Öffentlichkeit zu tragen – auch im Hinblick auf die Landtagswahl 2026.
Die Schülerinnen und Schüler laden alle Interessierten ein, sich ihrer Demonstration anzuschließen und gemeinsam für eine solidarische Welt einzustehen.



