Eickelberger Kirche läutet wieder sonntags: Offene Türen und kostenlose Getränke
Eickelberger Kirche: Sonntagsgeläut und offene Türen

Traditionelles Geläut kehrt nach Eickelberg zurück

Pünktlich um 10 Uhr am Ostersonntag erklang das vertraute Läuten der Glocke der kleinen Eickelberger Kirche. Seit der erfolgreichen Reparatur am 27. Juli des vergangenen Jahres wird das Sonntagsgeläut regelmäßig wiederaufgenommen, meist von Remo Dohrn aus Eickelberg persönlich bedient. Dieses Mal jedoch hatte das Geläut eine besondere Bedeutung: Es diente als herzliche Einladung an alle Eickelberger, die Mitglieder der Interessengemeinschaft „Von Dorf zu Dorf – Wege verbinden“ sowie an zufällige Vorbeikommende.

Offene Kirchentüren und gastfreundlicher Service

Elke Woitke, die sowohl der Dorf-zu-Dorf-Gemeinschaft vorsteht als auch ehrenamtlich im Einvernehmen mit der Kirchengemeinde Bützow/Baumgarten die Kirche betreut, verkündete eine erfreuliche Nachricht. Ab sofort öffnet die kleine Eickelberger Kirche wieder regelmäßig ihre Türen: samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. Besucher erwartet dabei nicht nur ein einladendes Ambiente, sondern auch kostenloser Kaffee und Tee.

Dieser gastfreundliche Service wird bereits seit einem Jahr angeboten und erfreut sich großer Beliebtheit, wie zahlreiche Einträge im Gästebuch belegen. Die Kirche versteht sich dabei als offener Treffpunkt, der Menschen unabhängig von ihrer konfessionellen Bindung zusammenbringen möchte.

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Kulturelle Highlights und naturkundliche Ausstellungen

Parallel zur Wiedereröffnung startete am Ostersonntag eine neue Fotoausstellung, die sich der heimischen Vogelwelt widmet. Die Vorarbeiten dafür leistete der Ornithologe Dr. Lothar Daubner, der im vergangenen Jahr während einer Vogelstimmenexkursion entlang der „Allee des Jahres 2019“ die entsprechenden Vogelarten bestimmte. „Eickelberg und Laase liegen auf der 310 Kilometer langen Pilgerroute der Heiligen Birgitta, die 1341 von Schweden nach Santiago de Compostela über Mecklenburg pilgerte“, erklärt Elke Woitke den historischen Kontext.

Die aktuelle Ausstellung wird zu Pfingsten durch eine Schau von fünf Naturfotografen aus dem Sternberger Seenland abgelöst. Unter dem Motto „Wildes Sternberger Seenland“ findet am 22. Mai um 19 Uhr eine Vernissage statt, die die unberührte Schönheit der Region in den Fokus rückt. Auch für dieses Jahr ist wieder eine Vogelstimmenexkursion in und um Eickelberg geplant, ein genauer Termin steht jedoch noch aus.

Die Initiative zeigt, wie engagierte Dorfbewohner und die Kirchengemeinde gemeinsam das kulturelle und soziale Leben in Eickelberg bereichern. Durch regelmäßige Öffnungszeiten, gastfreundliche Angebote und abwechslungsreiche Ausstellungen wird die kleine Kirche zu einem lebendigen Mittelpunkt der Gemeinschaft.

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