City Cube Rostock: Neue Bühne für Vereine, doch Kostenfrage bleibt kritisch
City Cube Rostock: Bühne für alle, Kostenfrage offen

City Cube Rostock: Neue Bühne für Vereine, doch Kostenfrage bleibt kritisch

Endlich tut sich etwas auf dem Neuen Markt in Rostock. Der City Cube wird im August seine Türen für alle öffnen, die etwas präsentieren, teilen oder erleben möchten. Von Yoga-Workshops über Kreativkurse bis hin zu lebhaften Diskussionen und Schülerprojekten – die Möglichkeiten in diesem multifunktionalen Raum sind vielfältig. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil sind die zusätzlichen Toiletten und Sitzflächen, die zum Verweilen einladen, ohne dass Besucher gezwungen sind, dafür etwas zu konsumieren. Dies ist ein vielversprechender Anfang, um das bisher weniger frequentierte Ende der Kröpeliner Straße zu beleben, das im Schatten des beliebten Kröpeliner-Tor-Centers (KTC) stand.

Die Hürde der Nutzungsgebühren

Doch eine entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: die geplanten Nutzungsgebühren, die ab 2027 anfallen sollen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist es nachvollziehbar, dass Mietzahlungen nötig sind, um die Betriebskosten des City Cubes zu decken. Die Stadt Rostock verspricht zwar sozialverträgliche Tarife mit unterschiedlichen Konditionen für wirtschaftliche und soziale Nutzer. Dennoch besteht die Gefahr, dass gerade kleine Vereine und Initiativen mit begrenzten finanziellen Mitteln ausgeschlossen werden, sobald Gebühren erhoben werden.

Dies widerspricht dem eigentlichen Ziel des Projekts: den City Cube als inklusive Plattform zu etablieren, die die Vielfalt Rostocks sichtbar macht und allen Akteuren die Teilhabe ermöglicht. Wenn die Nutzung nicht möglichst kostengünstig oder sogar kostenfrei bleibt, droht der Verlust genau jener Gruppen, die den Cube mit Leben füllen sollen.

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Ein Appell für finanzielle Lösungen

Es ist daher dringend notwendig, alternative Finanzierungsmodelle zu prüfen. Die Stadt sollte intensiv nach weiteren Fördermitteln suchen, um die Gebühren so gering wie möglich zu halten oder im Idealfall ganz zu vermeiden. Nur so kann der City Cube seiner Vision gerecht werden, eine echte Bühne für alle zu sein – ohne dass finanzielle Barrieren den Zugang einschränken. Die Eröffnung im August ist ein wichtiger Schritt, doch die langfristige Nachhaltigkeit des Projekts hängt maßgeblich von einer klugen Kostenpolitik ab.

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