Zörbiger Kleiderkammer: Ausschuss stellt sich klar hinter die Bedürftigen der Stadt
Was wird aus der Zörbiger Kleiderkammer nach dem geplanten Verkauf des Gebäudes? Diese Frage beschäftigt aktuell die Stadt Zörbig und insbesondere den Bildungs-, Ordnungs-, Sozial-, Sport-, Kultur- und Umweltausschuss, kurz Bossku genannt. Das Haus mit der Nummer 4 in der Radegaster Straße soll perspektivisch veräußert werden, was die Zukunft der wichtigen sozialen Einrichtung ungewiss macht.
Einigkeit im Ausschuss trotz fehlender Entscheidungsgewalt
Der Bossku-Ausschuss hat sich in einer Sitzung intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Auch wenn dieser Ausschuss keine direkte Entscheidungsgewalt besitzt, herrschte unter den Mitgliedern eine klare Einigkeit: Die Kleiderkammer muss erhalten bleiben. Die Einrichtung stellt eine unverzichtbare Unterstützung für bedürftige Bürgerinnen und Bürger dar, indem sie kostenlose Kleidung, insbesondere für Kinder, bereitstellt.
Die Kleiderkammer in Zörbig ist mehr als nur eine Ausgabestelle für Bekleidung. Sie symbolisiert solidarische Hilfe und soziale Verantwortung innerhalb der Stadtgemeinschaft. Der mögliche Verlust dieser Anlaufstelle würde eine spürbare Lücke im örtlichen Sozialwesen hinterlassen, betonten Ausschussmitglieder.
Perspektiven und nächste Schritte
Die Diskussionen konzentrierten sich auf mögliche Alternativlösungen für den Standort der Kleiderkammer. Es wurden verschiedene Optionen erörtert, darunter die Unterbringung in anderen städtischen Räumlichkeiten oder die Kooperation mit lokalen Vereinen und Organisationen. Der Ausschuss wird seine Position nun an die zuständigen Gremien weiterleiten, um den Erhalt der Einrichtung politisch zu unterstützen.
Die Bedürftigen in Zörbig, darunter viele Familien mit Kindern, sind auf die Dienstleistungen der Kleiderkammer angewiesen. Der Bossku-Ausschuss hat mit seiner klaren Haltung ein wichtiges Signal gesetzt, dass soziale Einrichtungen dieser Art trotz wirtschaftlicher Veränderungen wie Gebäudeverkäufen geschützt und gefördert werden müssen.



