Neue Enthüllungen belasten Ex-Prinz Andrew schwer
Der bereits durch die Epstein-Affäre schwer belastete Ex-Prinz Andrew (66) sieht sich mit weiteren schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Laut dem bald erscheinenden Buch „Elizabeth II.“ des renommierten Royal-Autors Robert Hardman (61) soll der frühere Herzog von York im Buckingham Palace die Kontrolle verloren und einen hochrangigen Mitarbeiter des Königshauses körperlich angegriffen haben.
Eklat um Veranstaltung „Pitch@Palace“
Auslöser des Vorfalls im Jahr 2014 war offenbar Andrews eigene Initiative „Pitch@Palace“, eine von ihm gegründete britische Plattform zur Förderung von Start-ups. Bei dieser Veranstaltung erhielten Unternehmer die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen vor potenziellen Investoren im historischen St. James’s Palace in London zu präsentieren.
Als Andrew für einen Empfang im Rahmen dieser Initiative einen Raum im Palast benötigte, jedoch kein Platz mehr verfügbar war, eskalierte die Situation. Vizeadmiral Sir Tony Johnstone-Burt (68), einer der wichtigsten Mitarbeiter im königlichen Haushalt, teilte Andrew mit, dass er sich gedulden müsse.
„Heftiger Schlag“ sorgt für Aufregung
Laut Insider-Berichten in Hardmans Buch reagierte Andrew mit unkontrollierter Wut auf diese Nachricht. Der Ex-Prinz soll den Vizeadmiral körperlich angegriffen und ihm einen „heftigen Schlag“ versetzt haben. Sir Tony Johnstone-Burt ist seit 2013 für den königlichen Haushalt zuständig und blieb auch nach dem Tod von Queen Elizabeth II. in seiner Position.
Der Vorfall sorgte im gesamten Königshaus für erhebliche Aufregung. Prinz Philip (†99) soll sich nach dem Eklat sogar schriftlich bei Sir Tony entschuldigt haben. Der Vizeadmiral meldete den Vorfall an den damaligen Lord Chamberlain William Peel (78), der wiederum Prinz Charles informierte.
Keine Reue und weitere aggressive Vorfälle
Charles sprach daraufhin mit seinem Bruder Andrew über den Vorfall, doch laut den Buchinformationen zeigte dieser keinerlei Reue. Hardman schildert in seiner Veröffentlichung weitere aggressive Szenen, in denen Andrew seine Wut an Untergebenen ausließ. In einem Fall soll er einen Fahrer wütend angeschrien haben: „Für wen hältst du dich eigentlich?“
Besonders hart fällt das Urteil von Lord William Peel aus, der zur Zeit des Vorfalls der ranghöchste Beamte des britischen Königshauses war. Über Andrew sagte er: „Er hat die unerschütterliche Überzeugung gehabt, besser zu sein als wir alle.“
Buch erscheint am 9. April
Robert Hardmans Buch „Elizabeth II.“ erscheint am 9. April 2026 und dürfte für neuen Ärger im Buckingham Palace sorgen. Die Enthüllungen kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für Andrew, der bereits wegen seiner Verhaftung und den Enthüllungen in den Epstein-Akten massiv unter Druck steht. Die neuen Schilderungen rücken den Ex-Prinzen weiter in ein schlechtes Licht und werfen Fragen über sein Verhalten innerhalb der königlichen Familie auf.



