Goldenes Bettelarmband übertrifft alle Erwartungen bei Bares für Rares
Die beliebte ZDF-Trödel-Show Bares für Rares präsentierte am 10. April 2026 erneut außergewöhnliche Sammlerstücke, doch ein besonderes Schmuckstück stach besonders hervor. In der Sendung aus dem Pulheimer Walzwerk sorgte ein prächtiges Bettelarmband für absolute Verblüffung bei allen Beteiligten.
Ein Erbstück mit bewegter Geschichte
Die Berlinerin Uschi stellte das besondere Armband vor, das sie im Jahr 1966 von ihrer Mutter geschenkt bekommen hatte. Ursprünglich bestand das Schmuckstück lediglich aus zwei sogenannten Sputnik-Anhängern, doch über die Jahre wurde es durch weitere Motive ergänzt. Insgesamt zieren nun 16 verschiedene Anhänger die goldene Kette, die jeweils persönliche Erinnerungen, Glückssymbole und den Zeitgeist der 1960er-Jahre widerspiegeln.
Expertise enthüllt den wahren Wert
Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel erkannte sofort die Besonderheit des Stücks. Sie identifizierte stilistische Hinweise auf italienische Handwerkskunst und hob die kunstvollen farbigen Glascabochons hervor. Bei der Materialprüfung zeigte sich die außergewöhnliche Qualität: Die Kette besteht aus 585er-Gold, viele der größeren Anhänger sogar aus 750er-Gold. Mit einem Gesamtgewicht von satten 174 Gramm erwies sich das Armband als echtes Schwergewicht im wahrsten Sinne des Wortes.
Spektakuläre Versteigerung übertrifft alle Erwartungen
Die Verkäuferin Uschi hatte sich einen Verkaufspreis von 8.000 Euro erhofft, doch die Expertenschätzung übertraf diese Vorstellung bei weitem. Dr. Rezepa-Zabel bezifferte den reinen Goldankaufswert auf 12.800 Euro, den Handelswert sogar auf 13.000 bis 14.000 Euro. Im Händlerraum löste das Schmuckstück sofort Begeisterung aus. Nach einem intensiven Bietgefecht zwischen den Händlern sicherte sich schließlich David Suppes das prunkvolle Armband für exakt 12.800 Euro.
Weitere Highlights der Sendung
Neben dem spektakulären Bettelarmband präsentierten weitere Teilnehmer bemerkenswerte Sammlerstücke:
- Ölgemälde von Theodor Rudolf Rocholl: Ein Dorfgemälde aus dem Jahr 1923, das zwischenzeitlich sogar in einem Museum ausgestellt war. Expertenwert: 600 bis 800 Euro.
- Antike Ohrclips: Ursprünglich Ohrhänger aus der Zeit um 1830 bis 1850, die in den 1970er-Jahren zu Clipsen umgearbeitet wurden. Expertenwert: 250 bis 350 Euro.
- Barockschloss mit Schlüssel: Ein handgeschmiedetes Schloss aus der Zeit zwischen 1670 und 1705 in außergewöhnlich gutem Zustand. Expertenwert: 3.000 bis 4.000 Euro.
- Keramikfigur „Die Nonne“ von Roger Capron: Ein kubistisches Einzelstück des französischen Künstlers mit ungewöhnlicher schwarzer Hautfarbe. Expertenwert: 1.400 bis 1.800 Euro.
Die Sendung Bares für Rares beweist erneut, dass scheinbar gewöhnliche Alltagsgegenstände oft ungeahnte historische und materielle Werte bergen können. Moderator Horst Lichter führte wie gewohnt charmant durch die skurrilen und faszinierenden Geschichten hinter den Raritäten.



