Zwischenfälle bei Demonstration gegen AfD-Wahlkampfveranstaltung in Freiburg
Bei einer Demonstration gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD in Freiburg kam es am Abend zu erheblichen Zwischenfällen. Laut Polizeiangaben versuchten etwa 100 vermummte Personen, die mit Schlagwerkzeugen bewaffnet waren, eine Absperrung der Beamten zu durchbrechen. Die Polizei setzte daraufhin Pfefferspray gegen die Störer ein, um die Situation zu deeskalieren.
Eskalation nach zunächst friedlichem Verlauf
Die Kundgebung auf dem Europaplatz hatte zunächst ohne besondere Vorkommnisse begonnen. Der Aufzug mit schätzungsweise 1.800 Teilnehmenden setzte sich gegen 17.00 Uhr in Bewegung. Im weiteren Verlauf der Demonstration kam es jedoch zu vereinzelten Sitzblockaden durch vermummte Personen, die den Ablauf erheblich störten.
Die Wahlkampfveranstaltung der AfD konnte schließlich gegen 20.15 Uhr beginnen, nachdem die Polizei die Lage unter Kontrolle gebracht hatte. Die Beamten waren den gesamten Abend über im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten und weitere Eskalationen zu verhindern.
Vorangegangener Vorfall mit Buttersäure
Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatte es einen weiteren Zwischenfall gegeben. Unbekannte Täter verteilten eine übelriechende Substanz in einem Freiburger Bürgerhaus. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass es sich dabei um Buttersäure handelte, wie eine Sprecherin der Behörden mitteilte.
Die genauen Hintergründe und Verantwortlichen für beide Vorfälle werden derzeit von den Ermittlungsbehörden geprüft. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die weitere Informationen zu den Geschehnissen liefern können.



