Einbrecherbande in Baden-Württemberg nach Serie von Gartenhaus-Einbrüchen gefasst
Die Polizei im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg hat eine Einbrecherbande verhaftet, die für eine Serie von Einbrüchen in Gartenhäuser verantwortlich sein soll. Den vier Tatverdächtigen werden insgesamt 82 Einbrüche in Kleingartenanlagen vorgeworfen, bei denen eine Beute von 63.000 Euro erbeutet wurde. Der Gesamtschaden durch die Straftaten beläuft sich auf rund 85.000 Euro.
Vater und Sohn als Hauptverdächtige
Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 42-jährigen Vater und seinen 20-jährigen Sohn sowie zwei weitere Komplizen im Alter von 39 und 40 Jahren. Die Bande war seit Ende 2024 in Baden-Württemberg aktiv und hatte sich auf Gartenhäuser in Kleingartenanlagen spezialisiert. Interessanterweise waren zwei der Täter – der 20-jährige Sohn und der 40-jährige Komplize – bereits wegen anderer Straftaten in Haft, als die Ermittlungen zu den Gartenhaus-Einbrüchen liefen.
Verhaftungswelle im März 2026
Der 42-jährige Vater war Ende 2025 aus der Haft entlassen worden, doch seine Freiheit währte nur kurz. Anfang März 2026 schlug die Polizei erneut zu und nahm den Vater sowie den 39-jährigen Komplizen fest. Nach ihrer richterlichen Vorführung wurden beide in Untersuchungshaft genommen. Damit befinden sich nun alle vier Tatverdächtigen in Haft. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Bande systematisch vorgegangen ist und die Gartenhäuser gezielt ausgewählt hat.
Die Polizei betont, dass die Aufklärung dieser Einbruchserie ein wichtiger Erfolg für die Sicherheit in den Kleingartenanlagen der Region darstellt. Die Ermittlungen dauern an, um mögliche weitere Taten aufzuklären und eventuelle Komplizen zu identifizieren. Die Behörden raten Gartenbesitzern weiterhin zu erhöhter Wachsamkeit und geeigneten Sicherheitsvorkehrungen für ihre Gartenhäuser.



