Polizei zerschlägt Kölner Online-Drogenring: Handel via Social Media und Kryptowährungen
Am Dienstagmorgen schlugen Ermittler in Köln mit einem groß angelegten Zugriff zu. Die Polizei durchsuchte mehrere Wohnungen in den Stadtteilen Kalk, Nippes, Mülheim und Lövenich und vollstreckte Haftbefehle gegen zwei 25-jährige Männer. Bei der Aktion wurde einer der Verdächtigen leicht verletzt.
Systematischer Online-Handel im großen Stil
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, von Juni 2024 bis Januar 2026 gemeinsam mit fünf weiteren Verdächtigen im großen Stil Betäubungsmittel verkauft zu haben. Ihr Geschäftsmodell basierte auf einer ausgeklügelten Online-Struktur: Kunden bestellten die Drogen über Social-Media-Plattformen und Messenger-Dienste, die Bezahlung erfolgte unter anderem mit Kryptowährungen. Die Lieferung der illegalen Substanzen wurde entweder per Post oder bei persönlichen Treffen abgewickelt.
Umfangreiche Beweissicherung bei Durchsuchungen
Bei den koordinierten Durchsuchungen stellten die Fahnder erhebliche Mengen an Beweismaterial sicher. Die Beute umfasste rund 32.000 Euro in bar sowie mehr als 20 Kilogramm Cannabis und Ecstasy. Diese Funde unterstreichen den mutmaßlich groß angelegten Charakter des Drogenhandels. Die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei setzen ihre Ermittlungen in dem komplexen Fall fort, um das gesamte Netzwerk aufzudecken und weitere Beteiligte zu identifizieren.
Der Zugriff markiert einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen den organisierten Drogenhandel, der zunehmend auf digitale Kanäle setzt. Die Ermittler betonen, dass solche Strukturen eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Sicherheit darstellen und konsequent verfolgt werden müssen.



