Bremen: Polizei fahndet nach Bein-Schießern - Ein Toter und vier Verletzte bei rätselhaften Attacken
Polizei jagt Bein-Schießer von Bremen - Ein Toter, vier Verletzte

Rätselhafte Schusswaffen-Attacken in Bremen: Polizei kurz vor Aufklärung

Die Hansestadt Bremen wurde in den letzten Wochen von einer beunruhigenden Serie von Schusswaffen-Angriffen erschüttert. Bei insgesamt fünf Attacken in verschiedenen Stadtteilen kam ein 32-jähriger Mann ums Leben, vier weitere Personen im Alter zwischen 25 und 60 Jahren wurden verletzt. Die Polizei steht nun offenbar kurz davor, die rätselhaften Vorfälle aufzuklären und fahndet mit Hochdruck nach zwei tatverdächtigen Männern.

Gleiches Muster bei allen Angriffen

Die Täter gingen bei allen fünf Vorfällen nach demselben Schema vor: Auf offener Straße in den Bremer Stadtteilen Walle, Neustadt und Obervieland zogen sie ihre Waffen, zielten gezielt auf die Beine ihrer Opfer und verschwanden anschließend unerkannt. Diese Vorgehensweise sorgte in der Bevölkerung für erhebliche Verunsicherung und veranlasste die Polizei zur Einrichtung der Sonderkommission „Fokus“, die rund um die Uhr ermittelte.

„Zwei Männer konnten als Tatverdächtige identifiziert werden. Beide sind derzeit flüchtig, nach ihnen wird mit Hochdruck gefahndet“, teilte die Polizei Bremen mit. „Die Männer stehen im dringenden Verdacht, an den Schusswaffenvorfällen in Walle, in der Neustadt und in Obervieland beteiligt gewesen zu sein.“ Bei den Gesuchten handelt es sich um türkische Staatsbürger.

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Hintergründe noch unklar

Wie die Polizei auf die Spur des bewaffneten Duos kam, bleibt aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst geheim. Die Behörden zeigen sich jedoch zuversichtlich: „Der Fall steht kurz vor der Aufklärung.“ Die Ermittlungen zu den Hintergründen und Motiven dauern weiter an. Laut Polizeiangaben sind die Gründe für die Angriffe „eher im persönlichen Bereich zu suchen“, wobei Clan- oder Drogenkriminalität nicht ausgeschlossen werden.

Interessant ist der Fall des ersten Opfers der Serie: Nach dem Angriff am 1. März wurde dieser aufgrund einer Straftat aus dem Jahr 2016 selbst in Haft genommen. Ob ein Zusammenhang zwischen dieser Inhaftierung und den Schüssen besteht, ist jedoch noch nicht geklärt.

Beschreibung der Tatverdächtigen

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, die gesuchten Männer anzusprechen. Stattdessen sollte umgehend der Notruf 110 gewählt werden, da beide als gefährlich und bewaffnet gelten.

  • Osman Sönmez (35): Etwa 180 Zentimeter groß, rund 90 Kilogramm schwer, mit dunklen Haaren. Der Mann verändert wiederholt sein äußeres Erscheinungsbild.
  • Ferhat Kocakelci (39): Etwa 169 Zentimeter groß, mit schwarzen, schütteren Haaren. Er trug zuletzt einen Vollbart, könnte diesen aber inzwischen abrasiert haben.

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort der Gesuchten geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 3623888 zu melden. Die Polizei Bremen hofft, mit der Veröffentlichung der Fotos und Beschreibungen bald weitere Ermittlungserfolge zu erzielen und die gefährliche Gewaltserie endgültig aufzuklären.

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