Brandenburger Polizei bekämpft Hass im Netz: 15 Beschuldigte nach bundesweitem Aktionstag vernommen
Polizei Brandenburg gegen Hass im Netz: 15 Beschuldigte vernommen

Brandenburger Polizei geht entschlossen gegen Hass und Hetze im Internet vor

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages des Bundeskriminalamts hat die Polizei in Brandenburg am heutigen Tag gezielte Maßnahmen gegen politische Kriminalität im Netz durchgeführt. Landesweit wurden dabei insgesamt 15 Beschuldigte vernommen, wie die Ermittler auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilten. Die Ermittlungsverfahren richten sich ausschließlich gegen Männer, deren Alter zwischen 18 und 67 Jahren liegt.

Vorwürfe reichen von Volksverhetzung bis zu NS-Parolen

Den Beschuldigten werden schwerwiegende Straftaten vorgeworfen, darunter Volksverhetzung, Beleidigung von Prominenten, üble Nachrede sowie Verleumdung. Zudem wird ihnen das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen zur Last gelegt. In einem konkreten Fall veröffentlichte ein Beschuldigter auf der Plattform X den verbotenen Spruch „Deutschland erwache!“ aus der NS-Zeit. Ein weiterer Fall betrifft die NS-Parole „Heil Hitler“, die auf Facebook gepostet wurde.

Obwohl die Polizei intensiv ermittelt, gab es im Zuge der Aktion keine Festnahmen. Die Beamten konzentrierten sich stattdessen auf Vorladungen und Beweissicherung, um die rechtlichen Grundlagen für weitere Schritte zu schaffen.

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Bundesweite Koordination und umfangreiche Ermittlungen

Der heutige Aktionstag fand in allen 16 Bundesländern statt und zielte laut Bundeskriminalamt vor allem auf strafbare Postings in sozialen Medien ab. Grundlage für die Maßnahmen waren deutschlandweit rund 140 Ermittlungsverfahren. Die Polizei führte dabei mehrere Hausdurchsuchungen durch, lud Beschuldigte auf Polizeidienststellen vor und besuchte Personen, um Beweise auf Handys zu sichern.

Diese koordinierte Aktion unterstreicht die wachsende Bedeutung der Bekämpfung von Hasskriminalität im digitalen Raum. Die Polizei in Brandenburg betont, dass sie solche Straftaten konsequent verfolgt und damit einen Beitrag zur Sicherheit und zum Schutz der demokratischen Grundwerte leistet.

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