Großeinsatz in Lübecker Schule: Pfefferspray-Alarm führt zu Evakuierung
In einer Schule in Lübeck hat am Montagvormittag ein Vorfall mit Reizgas zu einem Großeinsatz von Rettungsdiensten und Polizei geführt. Das Schulgebäude im Stadtteil St. Lorenz musste vollständig evakuiert werden, nachdem vermutlich Pfefferspray versprüht worden war.
Alarmierung der Einsatzkräfte
Gegen 10.35 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten umgehend an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei sperrte die Zufahrtsstraßen zum Behnckenhof ab, um die Rettungsarbeiten ungestört durchführen zu können.
Mehrere Personen mit Beschwerden
Laut Polizeiangaben klagten etliche Personen über gesundheitliche Beschwerden, die durch das Reizgas verursacht wurden. „Etliche Personen sollen Beschwerden haben und werden versorgt“, teilte die Polizei mit. Die Betroffenen wurden vor Ort medizinisch betreut.
Langanhaltende Arbeiten
Die Arbeiten der Einsatzkräfte dauerten auch am späten Vormittag noch an. Die genauen Umstände des Vorfalls werden derzeit von der Polizei untersucht. Es ist noch unklar, wie es zu dem Versprühen des Pfeffersprays kam und ob es sich um einen Unfall oder eine vorsätzliche Handlung handelt.
Die Evakuierung verlief geordnet, und es wurden keine schwerwiegenden Verletzungen gemeldet. Die Schule bleibt vorerst geschlossen, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind und das Gebäude wieder freigegeben werden kann.



