Schockfund im Rostocker Wald: Mann entdeckt Leiche in gelber Wanne
Ein Mann, der am Samstagabend im Rostocker Wald Gartenabfälle entsorgen wollte, machte eine entsetzliche Entdeckung. In einem kleinen Wäldchen zwischen Satower Straße und Albert-Einstein-Straße stieß er auf eine menschliche Leiche, die in einer gelben Wanne abgelegt worden war. Der Fund löste einen Großeinsatz der Polizei aus, der bis tief in die Nacht andauerte.
Notruf nach schockierender Entdeckung
Gegen 17 Uhr am Samstagabend wollte der Mann Laub auf einem selbst eingerichteten Komposthaufen im Wald entsorgen. Dabei bemerkte er zunächst menschliche Beine, die aus einem Sack ragten. Wenig später sah er auch einen Kopf, der aus demselben Sack in der gelben Wanne herausragte. Völlig erschrocken wählte der Zeuge umgehend den Notruf und alarmierte die Behörden.
Harald Nowack, Pressesprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, bestätigte den Leichenfund auf Nachfrage. "Die Identität der toten Person kann noch nicht bestimmt werden", erklärte Nowack. "Zunächst muss die Tatortarbeit abgeschlossen sein." Nach Informationen sollen bereits Teile an der Leiche abgetrennt gewesen sein, was auf ein schweres Verbrechen hindeutet.
Großangelegter Polizeieinsatz mit modernster Technik
Die Polizei sperrte den Auffindeort der Leiche umgehend und weiträumig ab. Die Berufsfeuerwehr kam im Rahmen der Amtshilfe zum Einsatz und leuchtete den Fundort professionell aus. Ermittler der Spurensicherung, des Kriminaldauerdienstes und der Mordkommission rückten an und begannen mit ihrer Arbeit.
Die Spezialisten kleideten sich in weiße Overalls, zogen Schutzmasken und Handschuhe über und dokumentierten den Tatort akribisch:
- Zahlreiche Fotos wurden vom gesamten Fundort und der in der Wanne abgelegten Leiche angefertigt
- Durch das Auslegen von gelben Zahlenkarten auf dem Boden wurden Beweise wie Fußspuren gesichert
- Ein hochmoderner 3-D-Scanner kam zum Einsatz, um ein begehbares 3-D-Modell am Computer zu erzeugen
Zuletzt wurde die Leiche von einem Bestatter abtransportiert und in die Rechtsmedizin überführt, wo eine genaue Untersuchung und Obduktion folgen wird.
Ermittlungen stehen erst am Anfang
Zur Einordnung der Schwere des Verbrechens konnte Harald Nowack noch keine konkreten Angaben machen. "Dazu muss erst die Obduktion abgewartet werden", betonte der Pressesprecher. Auch zu Hinweisen, die auf einen möglichen Täter deuten könnten, lagen zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Informationen vor. Die Ermittlungen der Polizei stehen somit erst am Anfang.
Die Behörden rufen nun Zeugen auf, die sich melden sollen. "Wer etwas zur gelben Wanne sagen kann oder andere nützliche Hinweise hat", so die offizielle Bitte, "wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0381-4916-1616 zu melden."
Der schockierende Fund im Rostocker Wald beschäftigt nun die Ermittlungsbehörden, während die genauen Umstände des Todes und die Identität der toten Person noch im Dunkeln liegen.



