Landstraße bei Berge mit Nägeln manipuliert: Mehrere Autoreifen beschädigt
Wie aus einem Kriminalroman entnommen: Unbekannte Täter haben zwischen Montag und Dienstagvormittag bei Simonshof zwischen Berge und Hülsebeck die Landstraße L104 mit Nägeln manipuliert. Nach Polizeiangaben bohrten die Täter auf einer Strecke von etwa 250 Metern mindestens 20 Löcher in den Asphalt und brachten Nägel so an, dass deren Spitzen mehrere Zentimeter aus der Fahrbahn ragten. Diese gefährliche Manipulation führte zu mehreren beschädigten Autoreifen, woraufhin die Straße vorübergehend gesperrt werden musste.
Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr
Im Laufe des Tages meldeten zunächst mehrere Pkw-Fahrer Reifenschäden, später stieg die Zahl der Geschädigten auf mindestens sechs Personen an. Die Polizei leitete umgehend Ermittlungen ein und forderte Kriminaltechnik zur Spurensicherung an. Parallel dazu kümmerte sich die zuständige Straßenmeisterei darum, die manipulierten Stellen zu beseitigen und die Straße wieder sicher zu machen. Ein genauer Gesamtschaden lässt sich nach aktuellen Polizeiangaben noch nicht beziffern, doch die potenzielle Gefahr für Verkehrsteilnehmer war erheblich.
Appell an Zeugen und Geschädigte
Die Kriminalpolizei ermittelt nun intensiv wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet dringend um Mithilfe. Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder Autofahrer, deren Reifen in dem betroffenen Bereich beschädigt wurden, sollen sich umgehend melden. Das Polizeirevier Prignitz ist unter der Telefonnummer 03876 / 7150 erreichbar. Jeder Hinweis könnte entscheidend sein, um die Täter zu identifizieren und weitere derartige Vorfälle zu verhindern.
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Wachsamkeit im Straßenverkehr und die Notwendigkeit schneller polizeilicher Intervention bei solch gravierenden Eingriffen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die Behörden die Sicherheit der Fahrbahn wiederhergestellt haben.



