Kettensägen-Vorfall löst Verkehrsunfall in der Prignitz aus
Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat sich in der Abenddämmerung im Bereich Kaltenhof bei Premslin in der Prignitz ereignet. Eine 28-jährige Autofahrerin war gemeinsam mit einer Arbeitskollegin unterwegs, als es zu einem folgenschweren Missverständnis kam.
Plötzliches Erscheinen mit Kettensäge löst Panikreaktion aus
Gegen 21.45 Uhr wollten die beiden Frauen mit ihrem Pkw losfahren, als plötzlich ein etwa 60-jähriger Mann mit langen Haaren und Bart neben dem Fahrzeug stand. In seiner Hand hielt er eine Kettensäge, die jedoch nicht eingeschaltet war. Die unerwartete Erscheinung des Mannes mit dem Arbeitsgerät löste bei beiden Frauen eine spontane Schreckreaktion aus.
Die Fahrerin gab daraufhin unkontrolliert Gas und fuhr rückwärts gegen einen Baum beziehungsweise Busch. Die Polizei bestätigte, dass es sich bei dem Vorfall nicht um eine bedrohliche Situation handelte, sondern um ein reines Missverständnis. Der Mann habe die Kettensäge nicht bedrohlich gehalten und stehe nicht unter Verdacht, etwas falsch gemacht zu haben.
Sachschaden und weitere Entwicklung des Vorfalls
Durch die Kollision entstand ein Gesamtschaden von etwa 1000 Euro. Glücklicherweise blieb der Pkw fahrbereit und es wurden keine Personen verletzt. Trotz des Unfalls setzte die Fahrerin ihre Fahrt fort und informierte erst in ihrer Unterkunft angekommen die Polizei über den Vorfall.
Bei einer späteren Überprüfung der möglichen Unfallstelle konnte die Polizei keine Person mehr feststellen. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann mit der Kettensäge lediglich unerwartet neben dem Fahrzeug gestanden hatte, ohne böse Absichten zu verfolgen. Es handelte sich somit um eine unglückliche Verkettung von Umständen, die zu dem Verkehrsunfall führte.
Die Polizei betonte, dass solche ungewöhnlichen Situationen im Straßenverkehr zwar selten, aber potenziell gefährlich sein können. Sie riet Verkehrsteilnehmern, in überraschenden Situationen besonnen zu reagieren und nicht überstürzt zu handeln.



