Polizei setzt Pfefferspray ein: Festnahmen bei Demo gegen AfD-Veranstaltung in Freiburg
Bei einer Demonstration gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD in Freiburg kam es zu erheblichen Zwischenfällen. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben sieben Menschen vorläufig fest und setzte Pfefferspray gegen vermummte Störer ein, die mit Schlagwerkzeugen bewaffnet waren.
Eskalation am Europaplatz
Am Abend versuchten etwa 100 vermummte Personen, eine Absperrung der Polizei zu durchbrechen, was zu einem Einsatz von Pfefferspray führte. Im weiteren Verlauf gab es vereinzelte Sitzblockaden durch weitere vermummte Demonstranten. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollzugsbeamte, Landfriedensbruchs und versuchter Sachbeschädigung von Streifenwagen ein.
Verlauf der Veranstaltung
Die Kundgebung auf dem Europaplatz begann zunächst ohne besondere Vorkommnisse. Gegen 17.00 Uhr setzte sich ein Aufzug mit etwa 1.800 Teilnehmenden in Bewegung. Trotz der Störungen konnte die AfD-Wahlkampfveranstaltung schließlich gegen 20.15 Uhr beginnen.
Vorfälle im Vorfeld
Bereits vor der Demonstration hatten Unbekannte eine übelriechende Substanz, mutmaßlich Buttersäure, in einem Freiburger Bürgerhaus verteilt. Die Polizei geht von einem Zusammenhang mit den späteren Ereignissen aus.
Die Beamten betonten, dass sie die Sicherheit während der gesamten Veranstaltung gewährleisten konnten, auch wenn es zu diesen Zwischenfällen kam. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen derzeit.



