Familienfeier in Leverkusener Shishabar eskaliert: 150 Polizeibeamte im Einsatz nach Attacken
Familienfeier in Leverkusen eskaliert – Gäste attackieren Polizei

Massiver Polizeieinsatz nach eskalierter Familienfeier in Leverkusen

Ein Streit über eine laute Familienfeier in einer Shishabar in Leverkusen ist am Ostersonntagabend in massive Gewalt umgeschlagen. Nach Angaben der Polizei griffen Dutzende Feiernde die eingesetzten Beamten an, was zu einem Großeinsatz mit rund 150 Polizisten führte. Die Situation eskalierte, nachdem Anwohner sich mehrfach über die Lautstärke beschwert hatten und die Polizei die Feier gegen 23 Uhr beenden wollte.

Attacken auf Polizei und Verletzte auf beiden Seiten

Laut Polizeisprechern sollen die Gäste die Beamten physisch attackiert haben. Ein 25-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen, da er einen Polizisten mit einem Stuhl geschlagen haben soll. Drei Polizeibeamte – zwei Frauen und ein Mann – erlitten leichte Verletzungen und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses jedoch noch in derselben Nacht wieder verlassen.

Nachdem die Angreifer die Bar von innen verriegelt hatten, kam es auch zu Auseinandersetzungen unter den Gästen selbst, bei denen sich mehrere Personen teils verletzten. Die genaue Anzahl der Verletzten war am Montagmorgen noch nicht bekannt. Die Polizei ordnete Blutuntersuchungen bei zwei Frauen im Alter von 35 und 17 Jahren sowie bei einem 26-jährigen Mann an, die vorläufig mit auf die Wache genommen wurden.

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Hintergründe und Ermittlungen

Medienberichten zufolge soll es sich bei der feiernden Familie um den in Leverkusen bekannten Goman-Clan handeln, dessen Mitglieder in der Vergangenheit bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Vor Ort befanden sich nach ersten Erkenntnissen etwa 40 bis 50 Gäste, von denen ein Großteil in die gewalttätigen Auseinandersetzungen verwickelt gewesen sein soll.

Die Polizei setzte ein Großaufgebot ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die weiteren Ermittlungen zu den genauen Umständen und der Beteiligung der Anwesenden laufen derzeit auf Hochtouren. Die Behörden prüfen unter anderem, ob organisierte Strukturen hinter den Vorfällen stehen.

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