Dachstuhlbrand in München-Solln: Feuerwehr im Großeinsatz
In der Nacht zum Sonntag, dem 30. März 2026, kam es in München-Solln zu einem spektakulären Brandereignis. Gegen 22 Uhr meldete die Leitstelle der Feuerwehr einen Brand in der Diefenbachstraße, bei dem der Dachstuhl eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses in Flammen stand. Der Einsatz erforderte sofortige Maßnahmen, da sich das Feuer von einem Balkenfeuer auf den gesamten Dachbereich ausgebreitet hatte.
Schwierige Löscharbeiten unter erschwerten Bedingungen
Die Münchner Feuerwehr rückte mit drei Löschzügen und zusätzlichen Sonderfahrzeugen an. Aufgrund der umliegenden Bäume gestalteten sich die Arbeiten mit den Drehleitern besonders anspruchsvoll. Ein Sprecher der Feuerwehr erklärte: "Um an alle Glutnester heranzukommen, musste die Dachhaut geöffnet werden." Unter Atemschutz stiegen die Einsatzkräfte in den Dachbereich vor und setzten mehrere Löschrohre von innen und außen ein, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Keine Verletzten, aber erheblicher Sachschaden
Erfreulicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Zwei Wohnungen waren direkt vom Brand betroffen, in denen zwei Frauen lebten. Diese konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden vorübergehend untergebracht – eine bei einer Nachbarin, die andere in einer nahegelegenen Einrichtung des Evangelischen Hilfswerks. Die übrigen Bewohner des Hauses brachten sich ebenfalls in Sicherheit und wurden bei frostigen Temperaturen in einem Feuerwehrbus versorgt, bevor sie gegen 2 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Die beiden betroffenen Wohnungen sind derzeit nicht nutzbar, und der entstandene Sachschaden wird als immens eingeschätzt. Die Polizei ermittelt noch zur genauen Brandursache, während die Feuerwehr am Morgen des 30. März zu einer Nachschau ausrückte, um mögliche Nachgluten zu überprüfen.



