Antisemitische Graffiti in Berlin-Pankow: Staatsschutz ermittelt nach Mordaufruf
Antisemitische Graffiti in Berlin-Pankow: Mordaufruf entdeckt

Verfassungsfeindliche Schmierereien in Berlin-Pankow entdeckt

Am Wochenende sind in Berlin-Pankow schockierende antisemitische Graffiti aufgetaucht, die nun für Ermittlungen des Staatsschutzes sorgen. Unbekannte Täter haben die Wand eines Einfamilienhauses in der Ueckermünder Straße mit verfassungsfeindlichen und rassistischen Botschaften beschmiert, wie die Polizei bestätigte.

Details zu den entdeckten Graffiti

Die Hausbewohner entdeckten die Schmierereien am frühen Samstagmorgen und alarmierten umgehend die Behörden. Laut Polizeiangaben handelt es sich um zwei separate Graffiti: Ein 75x100 Zentimeter großer Schriftzug mit dem englischen Aufruf „Kill all Jews“, was übersetzt „Alle Juden töten“ bedeutet, befand sich direkt neben dem Eingang des Gebäudes. Daneben wurde ein 70x70 Zentimeter großes Hakenkreuz an die Wand gesprüht, ein eindeutig verfassungsfeindliches Symbol.

Reaktion der Nachbarn und Ermittlungen

Engagierte Nachbarn reagierten prompt auf die menschenverachtenden Botschaften. Bereits am Sonntag sprühten sie eigenmächtig zwei Herzen über die Graffiti, um diese zu überdecken und ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Verantwortlichen für diese Straftat zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Bislang ist unklar, wer hinter den Schmierereien steckt.

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Die Polizei bestätigte die Vorfälle auf Anfrage, nachdem zunächst Medien wie „B.Z.“, „Tagesspiegel“ und „Bild“ darüber berichtet hatten. Die Ermittler sammeln nun Beweise und befragen Zeugen, um den Tathergang aufzuklären. Solche antisemitischen Vorfälle sind in Deutschland besonders besorgniserregend und werden mit aller Härte verfolgt, um die demokratische Grundordnung zu schützen.

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