Monika Gruber kritisiert: Frauen verkaufen sich beruflich oft unter Wert
Monika Gruber: Frauen verkaufen sich zu billig

Monika Gruber mit klarer Botschaft: Frauen müssen ihren Wert kennen

Monika Gruber zeigt sich in einer aktuellen Podcast-Folge gewohnt scharfzüngig und direkt. Die bekannte Kabarettistin spricht offen über Finanzen und richtet ihre Kritik insbesondere an berufstätige Frauen. Ihr zentraler Vorwurf: Viele Frauen neigen dazu, sich beruflich zu billig zu verkaufen.

Transparenz beim Thema Geld ist essentiell

In ihrem Podcast Die Gruaberin begrüßte die 54-Jährige die junge Unternehmerin Viktoria Fahringer. Die 27-jährige Köchin aus Österreich plant mit Kolleginnen ein eigenes Pop-up-Restaurant und sprach offen über notwendige Investitionen. Diese Offenheit beeindruckte Gruber nachhaltig.

"Ihr seid Geschäftsfrauen, ihr seid Unternehmerinnen", betonte Gruber im Gespräch. "Es stehen Leute dahinter, die sagen: 'Viktoria, ich hab Hunger!' Und du musst schauen, dass das passt." Die Kabarettistin hob hervor, dass dieser offene Umgang mit finanziellen Themen in ihrer eigenen Jugend noch nicht selbstverständlich war.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Kritik: Zu geringe Selbstbewertung

Monika Gruber wurde konkret in ihrer Kritik: "Frauen neigen oft dazu, sich zu billig zu verkaufen." Sie kann nicht nachvollziehen, warum viele berufstätige Frauen glauben, sie würden zu viel Geld für ihre Leistungen verlangen. Dabei berief sie sich auf die prägenden Worte ihrer Großmutter: "Meine Oma hat immer gesagt: 'Was nichts kostet, ist nichts wert.'"

Viktoria Fahringer stimmte dieser Einschätzung zu und berichtete von eigenen Erfahrungen: "Ganz am Anfang, nach meiner Lehre, hab ich so viele Sachen gratis gemacht. Und so viele Sachen unter Wert gemacht." Die Köchin betonte jedoch, dass sie sich mittlerweile eine solide berufliche Basis aufgebaut habe und sich nicht mehr leisten könne, auf angemessene Entlohnung zu verzichten.

Professionalität und soziales Engagement

Fahringer erklärte weiter, dass ihre steigende Bekanntheit sich auch in der Vergütung widerspiegeln müsse: "Es kommen so viele Anfragen rein. Du musst dich halt wirklich fokussieren." Gleichzeitig betonte sie, dass sie für bestimmte Charity-Events durchaus auch ohne Bezahlung arbeite – eine Haltung, die Monika Gruber sicherlich anerkennt, da sich auch die Kabarettistin regelmäßig für soziale Projekte engagiert.

Das Gespräch zwischen der erfahrenen Kabarettistin und der jungen Unternehmerin verdeutlicht einen generationenübergreifenden Lernprozess. Während frühere Generationen oft zurückhaltend mit finanziellen Forderungen waren, entwickelt sich bei jüngeren Berufstätigen ein stärkeres Bewusstsein für den eigenen Marktwert.

Monika Grubers klare Worte sollen Frauen ermutigen, selbstbewusster über Geld zu sprechen und angemessene Vergütungen einzufordern. In einer Zeit, in der Gleichberechtigung und faire Bezahlung im Berufsleben zentrale Themen sind, bietet diese Diskussion wichtige Denkanstöße für alle Berufstätigen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration