Dozent gründet eigene Schule für lebenslanges Lernen in Vorpommern
Nachdem die Volkshochschule eine Wiederauflage seiner beliebten Smartphone- und Computerkurse abgesagt hatte, da die räumlichen Kapazitäten nicht ausreichten, hat Dozent Dominik Nauke eine innovative Lösung gefunden. Der engagierte Anklamer hat kurzerhand sein eigenes Weiterbildungsinstitut ins Leben gerufen. Unter dem Namen Vorpommersche Schule für lebenslanges Lernen bietet er nun seine Bildungsangebote direkt an die wissbegierigen Bürger der Region an.
Smartphonekurse für Einsteiger im Fokus
Im Mittelpunkt des neuen Instituts stehen zunächst die bewährten Einsteigerkurse mit dem Titel Erfolgreich am Smartphone sowie deren Aufbaukurse. Diese richten sich speziell an Senioren, die den sicheren Umgang mit ihrem Handy erlernen möchten. Die Kurse vermitteln nicht nur technische Grundlagen, sondern behandeln auch praktische Anwendungen wie das Versenden von E-Mails, das Fotografieren und das Surfen im Internet.
Der erste Kurs mit insgesamt zehn Lerneinheiten startet Ende März in den Räumlichkeiten der Fraueninitiative in der Stockholmer Straße. Weitere Durchläufe sind für Juni in Anklam und für September in Stolpe an der Peene geplant. Alle detaillierten Informationen und genauen Termine sind online verfügbar. Interessenten können sich zudem telefonisch informieren oder anmelden.
Weitere Kurse und Zukunftspläne
Dominik Nauke hat bereits ein weiteres Kursangebot in sein Programm aufgenommen. Naturführer Ralf Stoffers wird im Mai und Oktober Interessierte auf eine 90-minütige Führung Auf den Spuren des Bibers in Stolpe an der Peene mitnehmen. Dabei vermittelt er Wissenswertes über das geschützte Tier und thematisiert gleichzeitig das Konfliktpotenzial, das die Verbreitung des Bibers im Siedlungsgebiet für Grundstücksbesitzer und die Landwirtschaft darstellt.
Diese beiden Angebote sind jedoch erst der Anfang. Dominik Nauke plant, die Inhalte der Vorpommerschen Schule für lebenslanges Lernen kontinuierlich auszubauen. Er sucht aktiv nach weiteren Kursleitern, die mit Leidenschaft ihr Wissen weitergeben möchten. Aktuell arbeitet er zudem an technischen Lösungen für einen Online-Campus, um die Bildungsangebote künftig auch digital als Fernkurse anbieten zu können.



