Schulschwimmen in Querfurt: Stadträte fordern Minister zum Umdenken auf
Querfurter Stadträte fordern Umdenken beim Schulschwimmen

Ärger um Schulschwimmen: Querfurter Räte schreiben Brief an Bildungsminister

Im anhaltenden Streit um den Schulschwimmunterricht im Querfurter Stadtbad hat sich die größte Ratsfraktion der Stadt nun mit einem dringenden Appell an Sachsen-Anhalts Bildungsminister Jan Riedel von der CDU gewandt. Die Freie Liste Querfurt fordert in ihrem Schreiben ein grundlegendes Umdenken und kritisiert die geplante Verlagerung des Schwimmunterrichts scharf.

Bewährtes System soll aufgegeben werden

Das Landesschulamt hat verfügt, dass Querfurter Schüler künftig nicht mehr im lokalen Stadtbad Schwimmen lernen sollen, sondern in eine entfernte Schwimmhalle fahren müssen. Die Stadträte sehen darin jedoch nicht nur eine erhebliche Mehrbelastung für die Kinder, sondern auch organisatorische und finanzielle Nachteile. Die Aufgabe eines langjährig bewährten Systems zugunsten einer deutlich kostenintensiveren und umständlicheren Lösung wird von der FLQ als weder pädagogisch noch wirtschaftlich sinnvoll bewertet.

Kritik an der Entscheidung des Ministeriums

In ihrem Brief an Minister Riedel betonen die Querfurter Stadträte, dass das Stadtbad der Kommune gehört und sich über Jahre hinweg als zuverlässiger und praktischer Lernort für den Schwimmunterricht bewährt hat. Die geplante Verlagerung würde nicht nur zusätzliche Fahrzeiten und Kosten verursachen, sondern auch den Schulalltag der Kinder unnötig komplizieren. Die Freie Liste Querfurt argumentiert, dass diese Entscheidung die Belastung für Schüler, Lehrer und Eltern erhöht, ohne erkennbare pädagogische Vorteile zu bieten.

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Forderung nach einer pragmatischen Lösung

Die Stadträte drängen Bildungsminister Riedel daher, die Anordnung des Landesschulamtes zu überdenken und eine pragmatischere Lösung zu finden. Sie weisen darauf hin, dass das Stadtbad Querfurt optimal für den Schulschwimmunterricht geeignet ist und eine Änderung der aktuellen Praxis nur Nachteile mit sich bringen würde. Die FLQ hofft auf ein schnelles Eingreifen des Ministers, um die bewährte Struktur beizubehalten und die Qualität des Schwimmunterrichts in Querfurt nicht zu gefährden.

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