Hip-Hop-Projekt in Aschersleben: Auszubildende tanzen mit Kita-Kindern in WEMA-Halle
Hip-Hop-Projekt: Auszubildende tanzen mit Kita-Kindern

Hip-Hop-Projekt verbindet Generationen in Ascherslebener WEMA-Halle

In der Turnhalle der Berufsbildenden Schulen des Salzlandkreises WEMA in Aschersleben hat sich diese Woche ein besonderes Projekt entfaltet. Angehende Sozialassistenten haben sich intensiv mit der Hip-Hop-Kultur auseinandergesetzt und ihr neu erworbenes Wissen direkt in die Praxis umgesetzt – gemeinsam mit den jüngsten Tänzern der Region.

Praktische Umsetzung mit Kita-Kindern

Aus den Lautsprechern im Gymnastikraum der WEMA-Turnhalle schallte Pharrell Williams' Ohrwurm „Happy“, und tatsächlich strahlten die Gesichter der Vier- bis Sechsjährigen aus der Kita „Kinderland Pfiffikus“ vor Freude. Unter der einfühlsamen Anleitung der Auszubildenden bewegten sich die Kleinen rhythmisch zur Musik und lernten spielerisch erste Tanzschritte.

Die angehenden Sozialassistenten hatten seit Anfang der Woche einen speziellen Hip-Hop-Kurs absolviert, der sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Übungen umfasste. Dieses neu erworbene Können gaben sie nun an die Kinder weiter, indem sie die Tanzschritte zunächst vorführten und dann gemeinsam mit den Kleinen einstudierten.

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Berufliche Kompetenzen erweitern

Das Projekt diente nicht nur der Unterhaltung, sondern hatte einen klaren pädagogischen Hintergrund. Für die Auszubildenden bot sich die wertvolle Gelegenheit, ihre sozialen und kommunikativen Fähigkeiten zu schulen. Der Umgang mit Kindern unterschiedlichen Alters und die Vermittlung von Bewegungsabläufen stellten eine praxisnahe Ergänzung zum theoretischen Unterricht dar.

Die Berufsbildenden Schulen des Salzlandkreises WEMA setzen damit erneut auf innovative Lehrkonzepte, die Theorie und Praxis verbinden. Solche Projekte bereiten die angehenden Sozialassistenten optimal auf ihren späteren Berufsalltag vor, in dem Kreativität, Einfühlungsvermögen und methodisches Geschick gefragt sind.

Positive Resonanz bei allen Beteiligten

Die Begeisterung war auf beiden Seiten spürbar. Während die Kinder mit leuchtenden Augen die Tanzschritte nachahmten, zeigten sich auch die Auszubildenden motiviert und stolz auf ihre Leistung. Solche intergenerationellen Begegnungen fördern nicht nur die motorische Entwicklung der Kleinen, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl und schaffen bleibende Erinnerungen.

Das Hip-Hop-Projekt in der WEMA-Halle steht exemplarisch für gelungene Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen und Kindertagesstätten. Es beweist, dass Lernen durch Bewegung und gemeinsame Aktivitäten besonders nachhaltig wirken kann – und dass Hip-Hop-Musik Menschen jeden Alters verbindet.

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