Die Potsdamer Stadtverwaltung errichtet am Hauptbahnhof eine neue überdachte Abstellanlage für Fahrräder. Die Bauarbeiten für den sogenannten „RadPark Potsdam Hauptbahnhof Süd“ beginnen am Mittwoch an der Friedrich-Engels-Straße/Heinrich-Mann-Allee am Leipziger Dreieck. Ziel ist es, die angespannte Situation bei Fahrradstellplätzen zu entschärfen – insbesondere am Südausgang, wo Busse und Trams abfahren.
Details zur neuen Anlage
Die Anlage umfasst sieben Module mit insgesamt 186 Fahrradstellplätzen. Davon sind 128 Stellplätze frei zugänglich, während 58 in gebührenpflichtigen Sammelschließanlagen untergebracht werden. Alle Module erhalten ein Dach, eine Beleuchtung, eine Reparaturstation und eine Videoüberwachung. Die gesicherten Bereiche bieten zudem Stellplätze für Sonderräder sowie Schließfächer.
Stärkung der Mobilitätsknoten
Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, betonte: „Mit der neuen Anlage stärken wir die Verknüpfung von Radverkehr und ÖPNV an einem der wichtigsten Mobilitätsknoten der Stadt.“ Der Radpark soll im Dezember 2026 in Betrieb genommen werden.
Finanzierung und Kosten
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Davon werden 985.000 Euro durch den Bund, die Länder Berlin und Brandenburg sowie den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gefördert. Der städtische Eigenanteil liegt bei etwa 215.000 Euro.
Veränderungen im Baubereich
Im Baubereich entfallen sechs Kurzzeitparkplätze und drei Behindertenstellplätze dauerhaft. Die Behindertenstellplätze wurden an die Zufahrt zur Alten Wagenhalle verlegt. Ersatzparkplätze entstehen in der Friedrich-Engels-Straße. Fußwege bleiben während der Bauzeit eingeschränkt, aber durchgängig begehbar.
Mit dem neuen Radpark wird ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Radverkehrs in Potsdam geleistet. Die Stadt verbessert damit die Infrastruktur für Pendler und Besucher, die auf das Fahrrad umsteigen möchten.



