Die Görlitzer Bahnbrücken in Berlin, die zwischen Treptow und Kreuzberg verlaufen, sind in einem maroden Zustand. Ursprünglich sollten sie gesperrt werden, doch nun gibt es neue Pläne. Der Senat, der Bezirk Treptow-Köpenick und die Deutsche Bahn haben sich darauf verständigt, die Brücken samt ihrer Rad- und Fußwege zu erhalten. Dies geht aus Informationen der Deutschen Presse-Agentur hervor.
Maßnahmen zur Sicherung der Brücken
Zunächst soll der Belag der Brücken entfernt werden. Fachleute werden anschließend den Zustand der Bauwerke prüfen. Das erklärte Ziel ist es, die denkmalgeschützten Brücken sachgerecht zu sichern und die Wege für Fußgänger und Radfahrer zu erhalten. Während der Arbeiten zur Beseitigung der Beläge und der Begutachtung müssen die Brücken jedoch gesperrt werden.
Hintergrund der Sperrungspläne
Die Brücken zwischen dem Görlitzer Park in Kreuzberg und Treptow gehören der Deutschen Bahn. Diese hatte einen Mietvertrag mit dem Bezirk Treptow-Köpenick zum 30. Juni gekündigt und anschließend angekündigt, die Brücken wegen erheblicher Schäden zu sperren. Die Brücken hatten begonnen zu rosten, was die Sicherheit gefährdete.
Historische Nutzung der Brücken
Ursprünglich wurden die Brücken als Eisenbahnüberführung für die Görlitzer Bahn genutzt. Die Strecke ist seit 1986 komplett außer Betrieb. Seit 1994 dienen die Brücken als Mietobjekt des Bezirks Treptow-Köpenick und werden als Fuß- und Radweg genutzt. Dies geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Verkehr auf eine Anfrage der SPD-Fraktion hervor.
Die Pläne zur Sanierung und zum Erhalt der Brücken sind ein wichtiger Schritt für die Verkehrsinfrastruktur in Berlin. Sie ermöglichen es, die denkmalgeschützten Bauwerke zu bewahren und gleichzeitig die Mobilität von Fußgängern und Radfahrern zu sichern.



