Camper stirbt nach Auffahrunfall auf A3 bei Limburg
Camper stirbt nach Auffahrunfall auf A3 bei Limburg

Limburg (Hessen) – Ein tragischer Verkehrsunfall auf der A3 in Hessen hat das Leben eines 43-jährigen Wohnmobilfahrers aus Bayern gefordert. Der Mann war am Mittwochnachmittag mit seiner Familie auf dem Weg in Richtung Frankfurt, als er nahezu ungebremst in das Stauende fuhr. Dabei prallte er mit seinem blauen Wohnmobil auf einen türkischen Sattelzug, der am Stauende wartete.

Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen

Nach Angaben der Polizei Westhessen hatte der Fahrer das Stauende offenbar übersehen. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass die Front des Wohnmobils völlig zerstört wurde. Der Fahrer, seine 35-jährige Ehefrau und die neunjährige Tochter wurden in den Trümmern eingeklemmt. Der siebenjährige Sohn, der im hinteren Bereich des Fahrzeugs saß, wurde schwer verletzt, konnte sich jedoch selbst befreien. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Eingeklemmte Personen befreit

Die Feuerwehr Elz rückte mit einem Großaufgebot an und befreite die eingeklemmten Personen. Frau und Tochter erlitten schwere Verletzungen, schweben aber nach Polizeiangaben nicht in Lebensgefahr. Für den 43-jährigen Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät – er starb noch an der Unfallstelle.

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Folgen des Unfalls

Die Autobahn in Richtung Frankfurt war für drei Stunden voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führte. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 40.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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