BVG testet innovative Wartehalle mit Notruf und Defibrillator in Berlin
BVG testet innovative Wartehalle in Berlin

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben gemeinsam mit dem Außenwerber Wall eine innovative Wartehalle vorgestellt, die an der Haltestelle Spandauer Straße/Marienkirche nahe dem Alexanderplatz getestet wird. Die neue Wartehalle vereint nach Angaben der BVG Sicherheitsfunktionen, digitale Fahrgastinformation und zusätzlichen Service in einem Konzept.

Notruf und Defibrillator für mehr Sicherheit

Die Test-Wartehalle verfügt über eine direkte Sprechverbindung zur Sicherheitsleitstelle der BVG. Fahrgäste können bei Straftaten oder Zwischenfällen sofort einen Ansprechpartner erreichen. Zudem ist ein Defibrillator für medizinische Notfälle installiert. Solarpaneele auf dem Dach versorgen die Beleuchtung mit Strom, und USB-Lademöglichkeiten sowie WLAN stehen zur Verfügung.

Digitale Fahrgastinformation und Feedback

Digitale Abfahrtszeiten der Busse werden angezeigt, wie bereits an manchen anderen Haltestellen. BVG-Vorstandschef Henrik Falk betonte: „Unsere Fahrgäste sollen sich dort gut informiert, gut orientiert und vor allem sicher fühlen.“ Die Testphase dauert mehrere Monate. Fahrgäste können ihre Meinung per QR-Code an der Haltestelle mitteilen.

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Politik lobt Innovation

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erklärte, die Wartehalle zeige, dass Berlin ein Standort für Innovationen, Kreativität und modernen Bürgerservice sei. Ziel sei es, die Sicherheit und die Informationslage für Fahrgäste zu verbessern.

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