In der Nacht zu Dienstag ist es in Hasbergen im Landkreis Osnabrück zu einem Kellerbrand gekommen, bei dem ein Bewohner verletzt wurde. Der Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Seine Partnerin begleitete ihn, jedoch war zunächst unklar, ob auch sie verletzt wurde.
Brandausbruch im Keller eines Zweifamilienhauses
Das Feuer brach in einem Kellerraum eines Zweifamilienhauses aus. Als die ersten Einsatzkräfte gegen 3.43 Uhr eintrafen, war der Kellerbereich bereits stark verraucht. Die Feuerwehr Hasbergen löschte den Brand unter schwerem Atemschutz. Die Löscharbeiten wurden von Einsatzkräften aus Oesede unterstützt.
Ermittlungen fokussieren auf Akkus und Ladegeräte
Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr stehen Akkus und Ladegeräte aus dem Modellbau im Fokus der Ermittlungen. Der Bewohner hatte am Abend zuvor verschiedene Akkus an Ladegeräte angeschlossen. Teile des Brandguts deuten auf Ladegeräte und Akkus für einen Rasenmäher sowie sogenannte Lipo-Akkus aus dem Modellbau als Ausgangspunkt hin. Die genaue Brandursache wird derzeit noch von den Behörden untersucht.
Schäden und Folgen des Brandes
Die Kellerbereiche des Hauses wurden erheblich beschädigt. Ob die Wohnungen weiterhin bewohnbar sind, muss noch geprüft werden. Die Höhe des Sachschadens stand zunächst nicht fest. Die betroffenen Bewohner wurden vorübergehend anderweitig untergebracht.
Die Feuerwehr Hasbergen war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Die Unterstützung aus Oesede trug dazu bei, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.



