Eichenprozessionsspinner: Tödliche Gefahr für Hunde durch Gift-Raupe
Eichenprozessionsspinner: Tödliche Gefahr für Hunde durch Gift-Raupe

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich in Berlin und Umland immer weiter aus. Die unscheinbar wirkenden Raupen können für Menschen und Hunde zur tödlichen Gefahr werden. Ihre winzigen Brennhaare lösen bei Berührung starken Juckreiz, Quaddeln und sogar Atemnot aus. Besonders gefährdet sind Hunde, die die Raupen erschnüffeln oder ablecken können.

Giftige Härchen: So gefährlich ist der Eichenprozessionsspinner

Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners enthalten ein Nesselgift, das bei Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten heftige Reaktionen auslöst. Bei Menschen äußert sich dies in Rötungen, Quaddeln und starkem Juckreiz, der bis zu zwei Wochen anhalten kann. Bei Hunden kann die Aufnahme der Haare zu Entzündungen im Maul, Erbrechen, Durchfall und im schlimmsten Fall zu Atemstillstand führen.

Die Bekämpfung der Raupen ist aufwendig und teuer. In Berlin werden betroffene Spielplätze und Parks gesperrt, die Kosten für die Entfernung belaufen sich auf Hunderttausende Euro pro Jahr. Experten warnen vor einer weiteren Ausbreitung, da die Raupen durch den Klimawandel begünstigt werden.

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Schutzmaßnahmen: Was tun bei Kontakt?

Bei Kontakt mit den Brennhaaren sollte die betroffene Stelle sofort mit Wasser und Seife gereinigt werden. Kleidung sollte gründlich gewaschen werden. Bei Hunden ist ein Tierarztbesuch dringend empfohlen, insbesondere wenn Symptome wie Speicheln, Schwellungen oder Atemnot auftreten.

Um eine Ausbreitung zu verhindern, werden die Nester der Raupen professionell abgesaugt oder mit Bioziden behandelt. Bürger werden gebeten, Sichtungen zu melden und betroffene Gebiete zu meiden.

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